Strom unter die Erde

Christian Donhauser (Bayernwerk), Bürgermeister Roland Strehl, Frank Hermann (Firma Rubenbauer), Michael Pollok (Techniker Gemeinde Kümmersbruck und Konrad Biersack (Firma Rubenbauer) besprachen bei einem Ortstermin die derzeit laufenden Verkabelungsarbeiten in Kümmersbruck. Bild: hfz
Lokales
Kümmersbruck
18.08.2015
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Kümmersbruck wird gerade kräftig verkabelt. Rudolf Wittmann vom zuständigen Bayernwerk-Netzcenter Schwandorf ist sicher: "Dadurch werden wir dem Ziel, Ortsnetze nach und nach unter die Erde zu bringen, wieder einen Schritt näher kommen."

Bei einem Ortstermin der Bayernwerk AG informierte Christian Donhauser, ebenfalls vom Netzcenter Schwandorf, den Kümmersbrucker Bürgermeister Roland Strehl über den aktuellen Netzbau in der Gemeinde. Als Ersatz für Freileitungen und Dachständer werden über eine Strecke von mehr als drei Kilometern Niederspannungskabel für 81 Hausanschlüsse verlegt - im Bereich der Sand-, Pfarrer-Wunder-, Albert-Schweitzer-, Anton-Bruckner-, Barbara- und Hauerstraße sowie in Knappenweg, Brückenstraße und Penkhofer Weg.

Nach Abschluss der Arbeiten müssten die Hauseigentümer lediglich ihre Steigleitungen an die neuen Gegebenheiten anpassen lassen, damit das unterirdische Netz in Betrieb gehen könne, erläuterte Rudolf Wittmann.

Voraussichtlich im Winter sollen dann im Gegenzug neun Holzmasten, 111 Dachständer und mehr als 3500 Meter Freileitung abgebaut werden.

Die Kosten für die Ortsnetzverkabelung einschließlich der Abbrucharbeiten belaufen sich für das Bayernwerk auf rund 220 000 Euro. Projektleiter Donhauser sieht auch einen positiven Nebeneffekt: "Das Ortsbild gewinnt, wenn Freileitungen und Dachständer verschwunden sind."

Für mögliche Behinderungen während der Bauarbeiten bittet das Bayernwerk um Verständnis. Es werde alles getan, um Beeinträchtigungen weitgehend zu vermeiden und die Maßnahme möglichst zügig abzuschließen, versprach Donhauser.
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