Vielschichtig und vielseitig sind die Möglichkeiten, wie das Martin-Schalling-Haus, die ehemalige Heimat der evangelischen Christen, genutzt werden kann. Fest steht: Es soll künftig zu einem Gemeindehaus werden.
Auch private Nutzung denkbar

Lokales
Kümmersbruck
29.11.2014
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(e) Nun ist es relativ zweitrangig, wie das in Rotfarben glänzende Domizil unterhalb des Rathauses heißen soll. Wichtig war der SPD-Fraktion in erster Linie die Frage nach einem Nutzungskonzept durch die Gemeinde, "nachdem man seit den Anträgen der SPD im April das ganze Jahr über nichts gehört hat", wie Manfred Moser beklagte.

Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer nahm dazu detailliert Stellung und äußerte sich zu den möglichen Nutzungsmöglichkeiten des Hauses, das 1975 errichtet und 2013/14 saniert wurde - inklusive einer Fertiggarage für das Dienstfahrzeug. Das Gebäude verfügt über einen acht Quadratmeter großen Vorraum, zwei Toiletten, eine Teeküche (zehn Quadratmeter), einen Putz- und Abstellraum, einen Gruppenraum (30 Quadratmeter), der als Besprechungszimmer ausgestattet wird und den einst als Kirche genutzte Saal, der 85 Quadratmeter groß ist - das alles angeschlossen an den Nahwärmeverbund. Schließlich sollen die Mitarbeiter des Bauhofs auch eine Terrasse pflastern, hieß es im Gemeinderat.

An Vorschlägen gibt's keinen Mangel: Schulungsräume der VHS oder anderer Bildungsträger, Zimmer für die CSU- und SPD- Fraktionen, Veranstaltungsräume für Kunst, Kultur, Kümmersbruck, Platz für Seniorenkurse, Verein oder Vorträge.

Geplant ist, dass die Liegenschaft vom Rathaus aus betreut wird. Belegungsplan und Schlüssel soll Mitarbeiterin Susanne Rotsch bekommen. Bürgermeister Roland Strehl (CSU) ist der Ansicht, dass sich der Gemeinderat darüber hinaus prinzipiell auch über eine private Nutzung unterhalten muss. Sollten die Veranstaltungen kostenpflichtig sind, schlägt die Verwaltung vor, die gleiche Miete wie im Gemeindesaal zu verlangen: 50 Euro für den Saalmiete und 15 Euro für reine Abendtermine.

Das Gemeindehaus soll keinesfalls eine Konkurrenz für die Gaststätten werden, es sollen keine kommerziellen Veranstaltungen abgehalten werden dürfen. Das ist der mögliche Rahmen, den die Räte für alle verträglich abzustecken haben.
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