Voller Einsatz für Kinder

Lokales
Kümmersbruck
24.10.2014
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Für einen spannenden Tag für Kinder braucht es ein Feuerwehrauto und ein absichtlich gelegtes Feuer. Noch toller: Die Kleinen suchen den Bürgermeister mithilfe einer Wärmebildkamera.

Feuer mit starker Rauchentwicklung im Waldkindergarten in Lengenfeld. Ein Kind hat geistesgegenwärtig die Feuerwehr angerufen, alle treffen sich auf einem Sammelplatz vor dem Kindergarten. Und dann rückt auch schon - mit Blaulicht und Martinshorn - Haselmühler Feuerwehr an, vom Siedlerheim in Richtung Waldkindergarten. Aber alles nicht so dramatisch - das war so abgesprochen, die FFW Haselmühl hatte im Umfeld des Kindergartens ein Feuer entfacht und kam dann, um zu löschen und den Ernstfall zu üben. Dazu gehörte auch, dass, nachdem das Feuer gelöscht war, ein Kind vermisst wurde. Die Aufregung war groß, die Suche zusammen mit der Feuerwehr begann. Eine Wärmebildkamera wurde eingesetzt und schließlich das Kind auch gefunden. Mit einem Tragetuch hat man das verletzte Kind abtransportiert.

Scheu nehmen

Nun sieht das für die Buben und Mädchen wenig vertrauenserweckend aus, wenn Feuerwehrleute in voller Montur und mit Atemschutzmasken, eher Marsmenschen gleichend, so plötzlich anrücken. Deshalb haben die Feuerwehrler sich vor den Kindern angezogen. Das hatte durchaus System, es sollte den Kindern die Scheu genommen werden. Handschuhe, Atemschutzmaske, Helm, Sauerstoffflasche durften die Kinder anfassen.

Ein Feuerwehrauto und sein Innenleben hat die Kleinen zudem schon immer interessiert. Entsprechend spannend war es dann auch, einen genauen Blick darauf zu werfen - und zwar von außen und innen.

Auch Bürgermeister Roland Strehl war angekündigt, hat sich aber wohl verlaufen, jedenfalls wurde er auf dem Gelände erst gefunden, nachdem Feuerwehr und Kinder mit Wärmebildkameras intensiv nach ihm gesucht hatten. Die 25 Buben und Mädchen des Waldkindergartens in Lengenfeld waren begeistert bei der Sache, sie bekamen dann von der Feuerwehr und Leiterin Corina König Urkunden überreicht. Zumindest nach dem Einsatz der Feuerwehr Haselmühl war der Berufswunsch klar: Feuerwehrmann oder -frau.
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