Ausgrabungen Am Bachweg werden nun überbaut
Grabungsstätte bald Geschichte

Die ehemalige Grabungsstelle vom Bachweg aus gesehen, wo jetzt Wohnhäuser und insgesamt zwölf Fertiggaragen errichtet werden. Bild: e
Politik
Kümmersbruck
15.04.2016
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Seit geraumer Zeit haben sich die Archäologen mit der früh- und hochmittelalterlichen Siedlungsgeschichte in der Oberpfalz und Kümmersbruck beschäftigt. Es gab Ausgrabungen Am Bachweg in Kümmersbruck. Ans Tageslicht kamen ehemalige Schmieden, die für Aufregung unter den Fachleuten sorgten.

Zweimal sechs Garagen


Die Firma will an der besagten Stelle zweimal sechs Fertiggaragen errichten, passend zu den Häuser auf dem Grabungsgelände. Kleinere Änderungen am Standort (zwei Garagen sind zu nah am Bürgersteig) müssen vom Bauherrn noch vorgenommen werden. Und damit ist die Grabungsstätte überbaut und Geschichte. In Theuern Mitte, gegenüber dem Friedhof, in der Castnerstraße wollen Andrea und Jürgen Forster einen Edelstahlzaun errichten, der Zaun ist statt einem Meter 1,30 Meter hoch und nicht aus Holz sondern aus Metall. Der Bauausschuss stimmte zu.

Wohnhaus mit Garage


Beatrix und Stefan Elgmeier aus Velburg planen die Errichtung eines Wohnhauses mit Garage in der Castnerstraße in Theuern. Das Bauvorhaben liegt im Überschwemmungsgebiet der Vils. Dabei erteilte der Ausschuss gewisse Befreiungen. Zum einen ist die Dachneigung des Satteldaches von 22 Grad erlaubt (normal 44), die Traufeausmaße sind geringfügig anders, die erlaubte Wandhöhe wird überschritten. Jedoch ohne jegliche Auswirkungen, die Gesamthöhe des Hauses ist sogar niedriger, daher gab es seitens des Gremiums keine Einwände.

Geschlossen votierte der Bauausschuss für das Vorhaben von Brigitte und Werner Schwendner. Die Antragsteller wollen ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage am Kirchensteig in Haselmühl bauen. Markus Galli kann mit der Arbeit für einen Balkon an ein bestehendes Mehrfamilienhaus Am Kreuzhügel 3 in Kümmersbruck beginnen. Im Rahmen des Freistellungsverfahrens wurde der Ausschuss von den Bauvorhaben Sonja und Michael Heisel (Amberg) sowie von Birgit und Patrick Schröder (Kümmersbruck) informiert. Die einen wollen in der Jägerstraße in Köfering ein Einfamilienwohnhaus errichten, die Letztgenannten planen ebenfalls den Neubau eines Einfamilienhauses am Bachweg.

Schließlich wurde das Gremium in eigener Sache tätig, es galt den Neubau eines Gemeinde-stodls Am Wasserschloss in Moos, abzusegnen. Es war bereits eine Voranfrage da, um aber überhaupt eine Förderung zu bekommen, ist ein genehmigter Bauplan erforderlich, der dem Amt für Ländliche Entwicklung zugeleitet werden muss.

Abgabe bis zum Mai


Bis Ende Mai müsse er dort abgegeben worden sein, erst dann wird feststehen, ob überhaupt mit einer Förderquote zu rechnen ist, dementsprechend wird wohl auch der Bau selbst ausfallen. Wenn ja, ist mit einer Unterstützung von 50 bis 60 Prozent zu rechnen, hieß es aus dem Gremium. Nicht gefördert wird die erforderliche Eigenleistung, ließ Bürgermeister Roland Strehl zu diesem Thema wissen.
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