CSU besucht Kita St. Raphael
Zu klein und baulich veraltet

In St. Raphael muss etwas gemacht werden: Zu diesem Fazit kamen Mitglieder von CSU-Fraktion und JU nach einem Kita-Rundgang - (von links) Josef Vogl, Stefan Roggenhofer, Bürgermeister Roland Strehl, Johann Graf, Gabi Mattulla, Birgit Singer-Grimm, Monika Paintner, Markus Graf, Renate Amrhein, Florian Fischer, Patricia Bernreuther, Thomas Pronath, Carina Ebensberger, Pfarrer Wolfgang Bauer und Alois Schwanzl. Bild: Roggenhofer/hfz
Politik
Kümmersbruck
12.04.2016
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Die Einrichtung ist baulich in die Jahre gekommen - und wird den stark gestiegenen Anforderungen kaum mehr gerecht: Zu diesem Ergebnis kamen die CSU-Fraktion des Gemeinderats und die Junge Union bei einer Besichtigung der Kindertagesstätte St. Raphael in Haselmühl.

Haselmühl. Rund anderthalb Stunden sahen sich die Politiker dort um, begleitet von der Leiterin der Tagesstätte, Gabi Mattulla, Pfarrer Wolfgang Bauer von der Kirchenstiftung und Bürgermeister Roland Strehl.

Wie die Teilnehmer erfuhren, wurde die Einrichtung 1970 eingeweiht - damals noch als reiner Kindergarten mit drei Gruppen. Inzwischen werden hier ganztags rund 100 Kinder betreut, ein Viertel davon im Alter zwischen einem und drei Jahren. Dies stellt neue Herausforderungen an die baulichen Gegebenheiten und an das inzwischen 15-köpfige Betreuerteam. Salopp gesagt: Die Tagesstätte platzt aus allen Nähten, ihr baulicher Zustand ist nicht mehr in Ordnung.

Beispielhaft verwies die Leiterin auf einen versiegelten Raum im Untergeschoss, in dem sich noch leere Heizöltanks mit 40 000 Litern Fassungsvermögen befinden - obwohl die Heizung bereits Ende der 1980er-Jahre auf Gas umgestellt wurde. Dringender Sanierungsbedarf besteht auch bei den Außenanlagen: Einige der Spielgeräte, darunter der Sandkasten, sind in einem derart maroden Zustand, dass sie nicht mehr benutzt werden können.

"Die Tagesstätte entspricht nach mehr als 40 Jahren einfach weder baulich noch funktionell dem aktuellen Bedarf", stellte Fraktionssprecher Markus Graf am Ende des Rundgangs fest: "Hier wird unter Beteiligung der Gemeinde Kümmersbruck eine Lösung gefunden werden müssen." Einig waren sich die Teilnehmer des Ortstermins darin, dass die CSU-Fraktion sich der Verantwortung für einen angemessenen, den heutigen Erfordernissen gerechten Zustand der Kindergärten im Gemeindegebiet bewusst ist. Sie will die Träger bei dieser Zukunftsaufgabe "sicherlich nicht im Regen stehen lassen", wie Graf betonte.
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