Jahresversammmlung der CSU
Plädoyer für Besonnenheit und Obergrenze

Politik
Kümmersbruck
01.03.2016
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Sein CSU-Ortsverband hat aktuell 162 Mitglieder, darunter sieben Neuzugänge: Darauf verwies Vorsitzender Stefan Roggenhofer bei der Hauptversammlung im ASV-Heim. Informationen aus erster Hand lieferten Landtagsabgeordneter Harald Schwartz und Bürgermeister Roland Strehl.

Strehl und Stefan Roggenhofer warben für die neu gestaltete Internetseite der Kümmersbrucker CSU. Ein Blick zurück galt rund 30 Veranstaltungen. In einer Vorschau wurde auf eine Berlin-Fahrt zu Bundestagsabgeordneter Barbara Lanzinger (Mittwoch bis Freitag, 24. bis 26. August) hingewiesen, außerdem auf einen Abend zum Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA am Mittwoch, 9. März, um 20 Uhr im Pfarrsaal.

Umfassend berichtete Bürgermeister Strehl über seine und die Arbeit des Gemeinderats: Man sei nach zwei Jahren gut unterwegs. Stefan Roggenhofer sei als CSU-Vorsitzender ein Glücksgriff. Der Gemeindechef sprach besonders das neue Aktivbad KA2 an: Es werde gut angenommen. Allein im Januar habe man 6200 Besucher gezählt. Geplant sei eine Ausweitung der Öffnungszeiten: Dazu brauche man die Jusos nicht (diese hatten kürzlich erweiterte Öffnungszeiten gefordert, Anm. d. Red.).

Der Breitband-Ausbau in der Gemeinde läuft auf Hochtouren. Angesprochen wurden in der Versammlung die noch weißen Flecken Penkhof und Haidweiher. Als aktuelle Themen nannte Strehl unter anderem die geplante neue Brücke in Theuern, den Dorfstodl in Moos und die öffentliche Toilette in Kümmersbruck. Die Sanierung der Schulen stehe an, dazu die Umgestaltung des Dorfplatzes und des Parkplatzes vor der Kirche. Die Gärmersdorfer Brücke sei vernachlässigt worden. Außerdem verwies er erneut darauf, dass es zur Westumgehung einen Bürgerentscheid geben werde, wenn über die derzeit noch anhängige Klage entschieden sei.

Spaltet das Thema Flüchtlinge die Gesellschaft? Darüber wurde ausgiebig diskutiert. MdL Schwartz betonte, "wir sind keineswegs ausländerfeindlich". Er sprach sich für mehr Sachlichkeit und Besonnenheit aus. Außerdem brauche man mehr Kontrolle: Derzeit seien viele Neuankömmlinge gar nicht erfasst. Kulturelle Integration sei nötig. Schwartz hält Obergrenzen für erforderlich. Er warnte: Von Spannungen in der Bevölkerung könnten Randgruppen profitieren. In der Diskussion ging es auch um den Abschied von der Kernenergie. Hier war die Empörung darüber groß, dass beim Rückbau der Atommeiler auch der Steuerzahler in die Pflicht genommen werden soll.
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