Kümmersbrucker Gemeeinderat zieht Jahresbilanz
Die Bürger wollen Ergebnisse sehen

Politik
Kümmersbruck
17.12.2015
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Das sei zwar legitim, könne man machen. "Diese Form aber kostet Kraft, Zeit und Ressourcen bei allen politischen Akteuren, die man besser einsetzt, um die Gemeinde gemeinsam voran zu bringen", blickte er zurück auf das politische Innenverhältnis in der ersten Jahreshälfte. Doch "diese Erkenntnis hat sich wohl durchgesetzt", bilanzierte Strehl erfreut für die Folgezeit. "Denn auf diesen gemeinsamen Weg sind wir im zweiten Halbjahr eingeschwenkt, mit den entsprechenden Erfolgen." Die trug Strehl ausführlich vor (weiterer Bericht folgt).

Als wichtige Erkenntnis seines bisherigen Wirkens als Gemeindechef hat er dies mitgenommen: "Die Menschen unserer Gemeinde haben kein Interesse an parteitaktischen Neckereien. Die wollen Ergebnisse, wollen sehen, dass es weiter geht - egal, von welcher politischer Gruppierung."

Gemeint waren die SPD und CSU, deren Vertreter sich gegenseitig ihren Respekt bekundeten am Ende des Jahres. Für die CSU dankte Sprecher Markus Graf allen "Gemeinderatskollegen für die kollegiale Zusammenarbeit". Verwaltung und Bauhof schloss er mit ein. "Dass die Sichtweite eines CSU-Fraktionssprechers von den Aussagen des Bürgermeisters nicht weit abweicht, liegt wohl in der Natur der Sache", damit schloss sich Graf Strehls Ausführungen an. Für die SPD dankte Manfred Moser Rat, Administration sowie allen, "die in der Gemeinde tätig waren". Er spannte einen Bogen von den großen außenpolitischen Themen bis nach Kümmersbruck. Er wünschte sich auch für 2016 Sachdiskussionen im Rathaus, in denen kommunalpolitische Entscheidungen getroffen werden. Auch wenn dabei heuer "auf hohem Niveau gestritten worden" sei, seien letztlich im Gemeinderat die unterschiedlichen Auffassungen doch zusammengeführt worden.
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