Kümmersbrucker Initiative wirbt um mehr weibliche Ideen
Das Ziel: Mehr FRauen in die Politik

Politik
Kümmersbruck
12.01.2016
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Gemeinderätinnen der CSU, Vertreterinnen der Frauen-Union, die weiblichen Mitglieder der Jungen Union und 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm wollen allen Frauen, die sich politisch und gesellschaftlich engagieren möchten, Gelegenheit zur Kontaktaufnahme bieten und über aktuelle Themen der Kommunalpolitik informieren: Dafür hatte die Kümmersbrucker Initiative "Frauen für Politik begeistern" erneut in das Gemeindehaus eingeladen.

Eine lebendige Demokratie sei auf die Kompetenzen und Erfahrungen von Frauen und Männern gleichermaßen angewiesen, erläuterte Birgit Singer-Grimm. Diesmal standen bei dem Treffen die Betreuungsangebote in Kümmersbruck auf dem Programm. Die stellvertretende Vorsitzende der Frauen-Union, Gemeinderätin Renate Amrhein, informierte über das breite Spektrum der Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche. Vor allem Details zu Krippen- und Kindergartenplätzen, die verschiedenen Formen der Mittags-, Hausaufgaben und Ferienbetreuung erläuterte Amrhein, selbst ausgebildete Erzieherin. Demnach gibt es in Kümmersbruck von 6.45 bis 17 Uhr Betreuungsangebote für Kinder, 72 Krippenplätze (plus fünf Notplätze), 315 Kita- (plus 21 Not-) und 175 Plätze der Hausaufgaben- und Mittags- sowie Ferienbetreuung.

Birgit Singer-Grimm stellte die Angebote für ältere Bürger vor. Seniorenmosaik Hirschwald, AWO-Seniorenzentrum, Seniorennetzwerk Kümmersbruck, Seniorennachmittage der Pfarrei, Seniorenclub der AWO, Seniorenkreis Martin-Schalling-Haus und den noch jungen Seniorenbeirat, nannte sie beispielhaft. Sie informierte über die speziellen Schwerpunkte und motivierte die Zuhörerinnen zur ersten Kontaktaufnahme mit den Einrichtungen. Herausragendes Projekt sei derzeit das demografische Wohnen, geplant zwischen AWO-Zentrum und Rathaus.

JU-Vorsitzende Patricia Bernreu-ther machte deutlich: Mitgestalten, Wünsche, Ideen und weibliche Sichtweisen einbringen - dazu seien bei der Veranstaltungsreihe nach wie vor Frauen eingeladen, die zwischen Familie und Beruf oft nur wenig Zeit haben, sich aber dennoch für ihre Gemeinde einsetzen möchten. Nächstes Mal heißt das Thema "Wieviel Frau darf man sein?".
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