Kümmersbrucker SPD kritisiert CSU
Mit fremden Federn geschmückt

Politik
Kümmersbruck
20.06.2016
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Die Umgestaltung des Dorfplatzes und die Innensanierung der Schule waren Thema einer Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Haselmühl-Kümmersbruck: Beide Vorhaben seien bereits unter dem früheren Bürgermeister Richard Gaßner (SPD) in die Wege geleitet worden, stellte Fraktionsvorsitzender Manfred Moser klar. In einer Pressemitteilung verweist die SPD dazu auf einen Bericht über die CSU-Jahreshauptversammlung. Dieser erwecke den Anschein, als ob Bürgermeister Roland Strehl der große Dorfplatzgestalter sei und dieses Projekt vorantreibe, kritisierte Moser: "Er schmückt sich mit fremden Federn."

Auch Äußerungen der CSU zu den Umzugsplänen der Grammer-Firmenzentrale nach Ursensollen sind laut SPD so nicht akzeptabel: Das Unternehmen hätte sich nicht so leicht für einen Standortwechsel entschieden, wenn ihm Strehl entgegengekommen wäre, mutmaßt der Vorstand. Der Gemeindechef habe nicht bedacht, dass er das Verkehrsproblem nur weiter verlagert - nämlich nach Köfering und nicht auf die Autobahn oder den Zubringer, merkte Franz Kölbl an. Das Problem ist nach Ansicht der SPD, dass der Kümmersbrucker Gemeinderat im Gegensatz zu seinen Ursensollener Kollegen nicht mitreden durfte.

Auch sei noch nicht abschätzbar, wie sich die Grammer-Grundsatzentscheidung in Zukunft auswirkt, ergänzte Moser. Hans Hartinger sagte, er habe das Gefühl, dass die Gemeinde nicht 100-prozentig hinter der ganzen Sache gestanden sei. Ursensollen baue neue Straßen für Grammer oder verlege bestehende so, dass man künftig direkt an dem Unternehmen vorbeifahre, unterstrich Karl Holzapfel.
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