Ortstermin mit Bauausschuss wegen Haidweiherweg
Viel Staub wirbelt

Der Bauausschuss nahm gemeinsam mit Anliegern aus Lengenfeld die Situation am Haidweiherweg unter die Lupe. Mit Bürgermeister Roland Strehl (Dritter von links) gab es eine Ortsbesichtigung. Foto: e
Politik
Kümmersbruck
17.05.2016
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Der Haidweiherweg in Lengenfeld beginnt bei der Gablonzer Straße und endet an der B 85 vor dem Haidweiher. Er ist unbefestigt, wird viel genutzt von Bikern, Joggern, Spaziergängern, Gassigehern, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die dort zu Feldern rollen, auch unberechtigt von Pkw - und er ist nicht geteert. Das wirbelt im Wortsinn viel Staub auf, der sich auf die letzten Häuser bei der Gablonzer Straße niederschlägt.

Den Anliegern ist das nicht neu. Was sie vor allem ärgert, ist, dass manche "überregionale landwirtschaftliche Lohnunternehmer" wie es Bürgermeister Roland Strehl ausdrückte, unerlaubt den Weg als Abkürzung Haidweiher-Kümmersbruck-Lengenfeld nutzen. "Und zwar Tag und Nacht" betonte Strehl: "Die haben dort nichts zu suchen", es handle sich meist um große Lkw.

Um die Lage zu sondieren, war für den Bauausschuss ein Ortstermin in Lengenfeld mit Anliegern anberaumt, um dem Übel Staub und unberechtigte Benutzung abzuhelfen. 2015 bereits hatte die Gemeinde ein Schild aufgestellt "bitte langsam fahren - landwirtschaftlicher Feldweg". Jetzt soll der Einbau zweier Rinnen zur deutlichen Verlangsamung führen. Ein Teilstück von rund 60 bis 70 Metern nach der Einmündung in Lengenfeld soll geteert werden. Zusätzlich soll ein Verkehrsschild "Für landwirtschaftlichen Durchgangsverkehr gesperrt" aufgestellt werden.

Das Bauamt hat eine Querrinne und ein Schild (15 km/h) vorgeschlagen, um vor den Häusern die Geschwindigkeit nochmals zu verlangsamen. Mit diesen Maßnahmen hat sich der Bauausschuss geschlossen einverstanden gezeigt.
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