Renovierung der Rudolf-Scheuerer-Halle
Bauausschuss bleibt auf dem Boden

Der Boden der Kümmersbrucker Dreifachturnhalle wird komplett erneuert. Die Seitenverkleidung wird abgeschliffen, und auch die Trennwände werden überholt. Bild: e
Politik
Kümmersbruck
17.06.2016
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Der Boden der Rudolf-Scheuerer-Halle hat inzwischen 25 Jahre auf dem Buckel. Und ist entsprechend malträtiert. Höchste Zeit, etwas zu tun. Aber das ist nicht billig.

Drei Monate gesperrt


Tatsächlich sind für die komplette Erneuerung 163 000 Euro veranschlagt, ließ Bauamtsleiter Werner Bauriedl wissen. Wegen der Baumaßnahme ist die Halle im Juli, August und September gesperrt. Im Oktober soll's dann wieder weitergehen mit dem Betrieb dort. Anthrazitfarben soll sie sein, die neue Oberfläche - als wirksamer Kontrast zu der Verkleidung des Spielfeldes, die bei der umfangreichen Gesamtrenovierung eine helle Lasur erhält.

Unter anderem werden auch neue Hallenfußball-Banden installiert, die bei diversen Sportveranstaltungen schon immer im Fokus der Vereine standen. Die Trennwände werden ebenfalls überholt. Laut Bauriedl ist angedacht, dass die Banden über sogenannte Steckpfosten befestigt werden. Der Vorteil: Die Montage ist versteifungsfrei. Dies setzt allerdings voraus, dass in die vorhandene Betonbodenplatte etwa 38 Kernbohrungen gesetzt werden müssen. Nach den vorhandenen Statikplänen ist die Bodenplatte nur 15 Zentimeter dick. Hinweise auf Grund- oder Schichtenwasser seien in keiner der Unterlagen erkennbar, merkte Bauriedl an.

Kosten: 350 000 Euro


Im alten Bodengutachten sei Fels vermerkt, aber kein Hinweis auf Grund- oder Schichtenwasser. Damit sollte diese Art der Banden-Befestigung problemlos möglich sein. Insgesamt sind nach Bauriedls Worten für die komplette Renovierung der Rudolf-Scheuerer-Halle 350 000 Euro im Haushalt eingestellt.

Aus dem Kümmersbrucker BauausschussGenau 45 Meter ist sie lang, die Zufahrtsstraße von der AS 2/Waldhausstraße zum Reitverein Köfering. Die Gemeinde Kümmersbruck hat im Zusammenhang mit der Erneuerung von Wasserleitungen, Verbesserung des Löschwasserschutzes und einem Neubau-Vorhaben die restliche Fläche für die Zufahrt zum Reitverein erworben.

Bürgermeister Roland Strehl hob in diesem Zusammenhang "die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Grundstückeigentümern" hervor. Zur Sicherstellung der Erschließung der Fläche als Gemeinde-/Ortsstraße wurde der Abschnitt jetzt entsprechend gewidmet. Baulastträger ist die Gemeinde.

Laut Gemeinderat Peter Karzmarczyk (SPD) halten sich offenbar nicht alle Grundstückseigentümer an die Vorschrift, Oberflächenwasser nicht auf öffentlichen Flächen zu entwässern. Explizit nannte er die Neubauten Bachweg und Bayernwerkstraße. Bauamtsleiter Werner Bauriedl stellte dazu klar, dass bei Bauanträgen auf diese Vorschrift hingewiesen werde, aber: "Wo kein Kläger, da kein Richter." Brenzlig werden könne das im Winter, wenn das Wasser vereist. Dann schreite die Gemeinde auch ein.

Bei einer Bürgerversammlung angesprochen worden ist ein Toilettenhäuschen im Friedhof Theuern: Daran erinnerte Gemeinderat Thomas Pronath (CSU). Das Thema ist nicht vergessen, aber wohl nicht so schnell umsetzbar.

Eine Teilasphaltierung der Straße in Penkhof (Lärmbelästigung), Verbesserungen der beengten Verhältnisse an der Erzbergstraße in Theuern sowie an den Spielplätzen Marienstraße und Theuern wurden an die Verwaltung herangetragen. (e)
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