Schulsanierung nächstes Großprojekt
Der Putz hält noch, aber es wird Zeit

Politik
Kümmersbruck
10.09.2016
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Das wird ein großer Brocken. Das weiß der Bürgermeister. Obwohl es noch gar keine Detail-Planung gibt. Und obwohl der Zustand der Gebäude nicht so schlecht ist, "dass der Putz von den Wänden fällt". Trotzdem wird es Zeit, die Schulen innen zu sanieren.

Kümmersbruck.
(eik) Ausgenommen von diesem Vorhaben ist nur der blaue Bau, bei dem die Sanierung schon erledigt ist.
In den anderen Teilen des Schulkomplexes geht es vor allem um Installation, Elektro- und Schultechnik, aber auch um Bodenbeläge und Zimmerdecken, sagt Roland Strehl im Gespräch mit der AZ über eines der nächsten Kümmersbrucker Großprojekte.

Heizung ist ein Problem


Die Heizung ist auch ein Problem. "Wir haben Schwierigkeiten, einzelne Zimmer warm zu kriegen", weil die Heizkörper in die Jahre gekommen sind. Wobei deren Erneuerung noch kaum Bauchschmerzen bereiten. "Richtig teuer" werde es vermutlich in Sachen Sicherheit und Brandschutz, vermutet der Bürgermeister. Aber "da lassen wir uns überraschen, was auf uns zukommt". Im Zuge der Sanierung soll nicht zuletzt die Funktionalität des Gebäudes verbessert werden. Dazu gehört laut Strehl beispielsweise die Anpassung der Räume an die neuen Ganztags-Angebote.

Bei so einem Mammutprojekt sei auch der Zeithorizont bei der Umsetzung entsprechend. Dabei müsse man an "vier bis fünf Jahre" denken. Derzeit arbeite man am Raumkonzept, zu dem demnächst auch ein Gespräch mit der Regierung anstehe. Wann die Schulsanierung dann tatsächlich angepackt wird, hängt nach den Worten des Gemeindechefs davon ab, wann Fördermittel fließen. "Wenn die bewilligt werden, können wir loslegen." Das allerdings wird in diesem Fall eine besondere Herausforderung, schließlich muss die Sanierung bei laufendem Schulbetrieb über die Bühne gehen. Deshalb steht für Strehl auch schon fest: "Das dauert Jahre. Das werden wir mit Containern machen müssen." Dabei sollen die Schüler, ähnlich wie dies in Amberg schon mehrfach getan wurde, vorübergehend in mobile Ausweichbauten umquartiert werden.

"Für die nächsten 40 Jahre"


Dass die Sanierung nicht von heute auf morgen möglich ist, zeige das Beispiel Hirschau: "Die sind mit ihrer Sanierung viele Jahre vor uns dran - und da ist noch kein Stein umgedreht." Aber, so fügt Strehl gleich hinzu, so eine Sanierung sei schließlich "etwas für die nächsten 40 Jahre. Da muss schon alles stimmen". Und das brauche seine Zeit.

Das dauert Jahre. Das werden wir mit Containern machen müssen.Bürgermeister Roland Strehl zur Schulsanierung
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