SPD-Frauen sind empört
Anwohner-Klagen "merkwürdige Moral"

Politik
Kümmersbruck
15.11.2016
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Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) ist empört über Klagen einiger Anwohner des Kindergartens Arche Noah darüber, dass einige Mütter statt des Haupteingangs eine Nebentür benutzen.

Laut einer Pressemitteilung der AsF hatte Vorsitzende Veronika Frenzel diese Information aus dem Gemeinderat mitgebracht. Immer wieder würden Nachbarn auch die Aktivitäten des Kindergartens durch Beschwerden behindern. Hier spiegelt sich nach Meinung der AsF "eine merkwürdige Moral wider, die Vorrechte für sich selbst einfordert", diese aber anderen abspreche. Sicher benutzten die Beschwerdeführer auch ohne Bedenken ihre Autos und parkten ohne Rücksicht auf Anwohner, verweigerten aber anderen dies in ihrer eigenen Straße, obwohl diese öffentlicher Grund sei, heißt es im Pressetext.

Ein weiteres Problem, das die sinkende Bereitschaft der Gesellschaft zu Entgegenkommen zeige, sprach Gemeinderätin Gabi Pilz an. Sie betonte, dass die neue öffentliche Toilette neben horrenden Kosten von 130 000 Euro sich zwar praktischerweise nach jeder Benutzung selbst reinige, dass dabei aber jedes Mal ein kostbares Nahrungsmittel verschwendet werde - nämlich viele Liter hochwertigen Trinkwassers. Diese Probleme gäbe es nicht, wenn die Gastwirte sich an dem Projekt "Nette Toilette" beteiligt hätten. Gemeinderätin Monika Rambach monierte, dass der von ihr initiierte Verbindungsweg zwischen Diska und den Vilsauen noch nicht in Angriff genommen worden sei, wie versprochen. Abschließend hob Veronika Frenzel die "sehr gelungene Renaturierung" des Krumbachs entlang des Bachwegs hervor: Landschaftsgärtner Ludwig Koll habe sie vorbildlich umgesetzt.
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