Winterpause bei Brückenbau in Theuern
Ab Mitte Dezember freie Fahrt

Die Eichelbergstraße in Theuern: Ein Anwohner fordert hier Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Der Bau- und Verkehrsausschuss der Gemeinde sieht aber keinen Handlungsbedarf. Bild: e
Politik
Kümmersbruck
22.10.2016
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Freude bei den Bürgern unterhalb Theuerns dürfte eine Nachfrage von Peter Karzmarczyk im Bau- und Verkehrsausschuss hervorrufen: Er wollte wissen, wann mit der Aufhebung der Straßen-Sperrung wegen des Brückenbaus zu rechnen ist. Die Arbeiten gehen nach Wetterlage in die Winterpause.

Laut Bauamt besteht die Vollsperrung noch bis Freitag, 16. Dezember: Dann soll die Straße "ganz normal aufgemacht" werden, hieß es aus der Behörde. Schon Gedanken gemacht hat sich die damit befasste Firma, welche Farbe das neue Bushäuschen vor der neuen Brücke haben soll - "verkehrsblau", ließ die Verwaltung wissen.

"Anhaltend gefährliche Situationen mit Beinahe-Unfällen" sieht ein Anwohner der Eichelbergstraße in Theuern - einer als Spielstraße ausgewiesenen Anliegerstraße und Sackgasse. Der Mann forderte von der Gemeinde "bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit im Bereich des Falzbergweges sowie in der Eichelbergstraße". Der Beschwerdeführer begründet seine Eingabe so: "Wir stellen fest, dass hier durch die unangemessen hohen Geschwindigkeiten des Kfz-Verkehrs die Verkehrssicherheit gefährdet ist und eine ausreichende Sicherheit für Kinder nicht mehr gegeben ist." Der Verkehrsauschuss hat sich damit befasst und zur Begutachtung die Polizei eingeschaltet.

Das Ergebnis legten Bürgermeister Roland Strehl und Sachbearbeiter Ronny Gäßner jetzt vor: Es deute "nichts darauf hin, dass wir die Straße noch sicherer machen können, als sie ohnehin schon ist", sagte Strehl, der auch bauliche Maßnahmen ablehnt. Wenn man die Angelegenheit anders beurteilen würde, müssten bauliche Maßnahmen auf alle Anwohner umgelegt werden, merkte der Bürgermeister dazu an.

Das Bauamt sah ebenfalls keinen Grund, an der ohnehin ruhigen Straße etwas zu ändern: "Die Gemeinde hat alles getan, damit langsam gefahren wird", unterstrich Gäßner. Der Bereich werde überwiegend von Anliegern benutzt. So kam auch der Ausschuss zu der einhelligen Meinung, dass man in der Eichelbergstraße nicht tätig werden muss.
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