Tischtennis
Der Meister ohne den letzten Biss

Sport
Kümmersbruck
19.04.2016
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Amberg. Mit einem Sieg und einer Niederlage beendete Landesliga-Meister TTSC Kümmersbruck die Tischtennis-Saison. Ohne Spitzenspieler Stefan Bindemann gab es zu Hause eine 6:9-Niederlage gegen den Tabellenzweiten TSV Ansbach II. Tags darauf musste in der Begegnung beim Absteiger TSV Dinkelsbühl auch noch Maximilian Dietrich ersetzt werden. Am Ende reichte es zu einem knappen 9:7-Erfolg. Speziell gegen Ansbach merkte man, dass beim TTSC durch den vorzeitigen Titelgewinn der letzte Biss fehlte.

Nachdem Kümmersbruck schon in der Woche zuvor den Titel und den Aufstieg in die Bayernliga eingetütet hatte, gönnte man Topspieler Stefan Bindemann seinen verdienten Urlaub. Für ihn rückte Wolfgang Hummel ins Team. Bei den Ansbachern fehlten mit der Nummer eins Dietmar Wegner (Einsatz in der Regionalliga gegen Schwabhausen), Nummer zwei Yong Zhang und Nummer sechs György Nemes gleich drei Stammspieler. Die Hausherren wollten die Mittelfranken mit der Doppelaufstellung überraschen. Doch die Variante, Matthias Hummel/Markus Hummel an Nummer zwei zu stellen, ging nicht auf. Sie unterlagen den Topduo der Gäste Pedro You/Jürgen Besser mit 1:3. Auch Simon Bauer/Wolfgang Hummel mussten nach verheißungsvollem Auftakt (11:3) Peter Danzer/Maximilian Klinger zum Sieg gratulieren. So blieb der Erfolg von Maximilian Dietrich/Michael Hummel über Uwe Koch/Claus Klinger die einzige Ausbeute.

Punkteteilung in der Mitte


Im Spitzenpaarkreuz kamen Matthias und Markus Hummel mit dem Spiel von Pedro You überhaupt nicht zurecht. Während Matthias Hummel wie schon im Hinspiel 0:3 unterlag, holte Markus Hummel wenigstens einen Satz. Gegen Peter Danzer gewannen die Kümmersbrucker jeweils mit 3:0. Auch in der Mitte teilten sich beide Teams die Punkte. Maximilian Dietrich und Michael Hummel hatten Jürgen Besser klar im Griff und feierten 3:0-Erfolge. Gegen Maximilian Klinger mussten beide 1:3 passen.

Im Schlusspaarkreuz gingen drei der vier Begegnungen über die volle Distanz. Zunächst wandelte Simon Bauer gegen Claus Klinger einen 1:2- Rückstand in einen Sieg um. Wolfgang Hummel kam mit Uwe Koch überhaupt nicht zurecht. Beim Stand von 7:6 für Ansbach kämpften Simon Bauer und Wolfgang Hummel um das Unentschieden. Dazu mussten beide gewinnen. Zeitweise sah es so aus, als würden sie es schaffen. Doch nach jeweiliger 2:1-Führung brachen beide ein und unterlagen 2:3. Damit war die erste und einzige Saisonniederlage des TTSC Kümmersbruck besiegelt.

Nach dem knappen Vorrundenerfolg (9:6) fuhr der ersatzgeschwächte TTSC Kümmersbruck mit gemischten Gefühlen zum TSV Dinkelsbühl. Der trat ohne seine Nummer zwei Thomas Böhnle an. In den Doppeln machten Matthias Hummel/Markus Hummel (3:0 gegen Rainer Zieher/Daniel Trumpp) die Niederlage von Michael Hummel/Mario Rössler (0:3 gegen Denis Benes/Dominic Karl) wett. Als Simon Bauer/Wolfgang Hummel gegen Ralph Bermanseder/Peter Dragon mit 2:0 führten, schien alles nach Plan zu verlaufen. Doch sie vergaben die Chance und unterlagen mit 2:3.

Matthias Hummel ließ gegen die TSV-Spitzen Denis Benes und Rainer Zieher nicht einen Satzgewinn zu. Markus Hummel hielt sich nach dem 1:3 gegen Benes mit 3:0 an Karl schadlos. Trotz der in der Partie gegen Ansbach erlittenen Schulterzerrung holte Michael Hummel in der Mitte gegen Dominic Karl und Ralph Bermanseder beide Punkte. Simon Bauer musste sich gegen die Dinkelbühler jeweils mit 1:3 beugen.

Ersatzmann chancenlos


An Nummer fünf steuerte Wolfgang Hummel ebenfalls zwei Punkte bei. Gegen Peter Dragon wiederholte er den 3:1-Erfolg aus dem Hinspiel. Daniel Trumpp hatte er nach verlorenem ersten Durchgang (10:12) in den folgenden drei Sätzen klar im Griff. Der zweite TTSC-Ersatzspieler, Mario Rössler, gab sein Bestes. Mehr als ein Satzgewinn gegen Daniel Trumpp sprang für den Kreisligaspieler aber nicht heraus.

Nun musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen: Hier beherrschten Matthias Hummel/Markus Hummel ihrer Gegner Denis Benes/Dominic Karl klar und stellten mit einem 3:0 den Kümmersbrucker Sieg sicher.
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