Tischtennis
Mit eineinhalb Beinen in der Bayernliga

Nach zwei verlorenen Sätzen und einem 3:6-Rückstand im dritten schaffte Michael Hummel das schier Unmögliche, drehte die Partie und besiegte den Burglengenfelder Maik Hollmann. Bild: Ziegler
Sport
Kümmersbruck
21.03.2016
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Der TTSC Kümmersbruck steht mit eineinhalb Beinen in der Tischtennis-Bayernliga. Nach dem Sieg gegen den ASV Burglengenfeld reicht ein Unentschieden aus den restlichen drei Spielen zum Titelgewinn. Das Oberpfalzderby verläuft aber deutlich enger als erwartet.

Ohne den erkrankten Maximilian Dietrich und mit einem nicht ganz fitten Markus Hummel gewann der TTSC Kümmersbruck gegen den Fünftplatzierten ASV Burglengenfeld nach dreieinhalbstündigem Kampf mit 9:5. In Bestbesetzung, also mit ihrer Nummer drei Oliver Pucher, hätten die Gäste durchaus die Chance auf einen Punktgewinn gehabt.

Der Ausfall von Dietrich und der angeschlagene Markus Hummel zwangen die Hausherren zu Umstellungen in den Doppeln. Stefan Bindemann bildete mit Matthias Hummel diesmal das Einserdoppel. Gegen Maik Hollmann und Ersatzmann Armin Sollfrank ließen sie beim 3:0 nichts anbrennen. Markus Hummel und Dietrich-Ersatz Oliver Günter lieferten gegen das ASV-Spitzendoppel Marcus Täffner/Dominik Milchert ein gutes Spiel und unterlagen erst im Entscheidungssatz 6:11. Nach 0:2-Satzrückstand holten Michael Hummel/Simon Bauer den verdienten Satzausgleich. Im fünften Durchgang fehlte das nötige Glück und der Sieg ging mit 11:8 an Jochen Sevenich/Benedikt Birner.

s Nummer eins Stefan Bindemann zeigte gegen Täffner und Milchert seine Klasse. Trotz eines Satzverlustes gegen Milchert war er stets Herr der Lage. Matthias Hummel musste nach dem 3:0 über Täffner gegen Milchert über die volle Distanz gehen. Erst die Umstellung auf "Roll-Angaben" brachten den Erfolg und das 11:8 im Entscheidungssatz zugunsten des Kümmersbruckers. Bei einer 2:0-Satzführung gegen Sevenich sah es nach einem Sieg von Markus Hummel aus. Doch der Kümmersbrucker wirkte zu unentschlossen und verlor noch. Ähnlich lief es gegen Hollmann. Nach 12:10 in Satz eins gingen die folgenden knapp an den Gästespieler.

Zum Matchwinner wurde Michael Hummel. Als er im ersten Einzel gegen Hollmann nach Sätzen 0:2 und in Durchgang drei mit 3:6 hinten lag, schaffte er das schier Unmögliche. Er drehte die Partie und brachte sein Team mit 4:3 in Front. Gegen Sevenich wuchs der Kümmersbrucker erneut über sich hinaus und behielt in drei knappen Sätzen die Oberhand. Im Schlusspaarkreuz hatte Simon Bauer mit dem Ersatzmann der Gäste keine Mühe. Der sonst in der "Vierten" spielende Armin Sollfrank war komplett überfordert. Mehr Mühe bereitete dem Kümmersbrucker Benedikt Birner. Erst im fünften Satz triumphierte Bauer mit 11:6. Oliver Günter erwischte gegen Birner einen guten Start, führte mit 7:3, konnte den Satz aber nicht "heimbringen". Am Ende unterlag er mit 1:3. Sein 3:0 Erfolg über Sollfrank kam dann nicht mehr in die Wertung.

Aus den drei noch ausstehenden Begegnungen braucht der TTSC Kümmersbruck nur noch einen Zähler. Der soll am 9. April bei der viertplatzierten DJK Sparta Noris Nürnberg II geholt werden. Gelingt das nicht, bieten die Partien gegen Ansbach II (am 16. April zu Hause) und tags darauf in Dinkelsbühl weitere Gelegenheiten, das Saisonziel unter Dach und Fach zu bringen.
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