63. Radiometrisches Seminar Theuern thematisiert Lebensmittelüberwachung
Als Analysetechnik unverzichtbar

Die Referenten zusammen mit Landrat Richard Reisinger (vorne, Mitte) sowie dem Gründer und Organsiator der Radiometrischen Seminare Theuern, Prof. Dr. Henning von Philipsborn (rechts). Bild: Hartl
Vermischtes
Kümmersbruck
14.05.2016
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Theuern. Das 63. Radiometrische Seminar Theuern wandte sich einer Thematik mit enormer Breitenwirkung zu, wenn auch nur wenige Spezialisten auf diesem Gebiet tätig sind. Das Symposium befasste sich mit der "Radiometrischen Überwachungspraxis von Lebensmitteln, Trink- und Mineralwasser". Sieben Vorträge gab es dazu von Fachleuten aus einschlägigen Messstellen und -instituten, Hochschulen und Behörden.

Vorbereitet und betreut wird die seit 1986 erfolgreiche Veranstaltungsreihe von dem Physiker und Geowissenschaftler Prof. Dr. Henning von Philipsborn, Universität Regensburg.. Anika Krohn von der Hochschule Fulda, Fachbereich Lebensmitteltechnologie, sprach über ihre Diplomarbeit "Geoökologische und radiometrische Untersuchungen an Pilzen und Schwarzwild". Hier ging es um die Folgen des Reaktorunglücks von Tschernobyl vor 30 Jahren.

Unter dem Titel "Hot Spots in Schweizer Grundwässern" wandte sich Dr. Heinz Surbeck von einem einschlägigen Analyselabor an die Zuhörer. Er referierte zu Uran und Radium im Grundwasser und damit letztendlich auch im Trink- und Mineralwasser. Dabei ging er auch auf das Verbot von Mineralwässern 1993 in der Schweiz und 2000 in Deutschland ein. Sie hatte einen zu hohen Radiumgehalt.

Dr. Martin Metschies vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Freiburg, legte ausführlich die "Radiometrische Überwachungspraxis in Baden-Württemberg" dar, während sein Schweizer Kollege Ferdinand W. Uehli, Leiter Gesundheitsschutz Stadt Zürich, von der "Radiometrischen Überwachungspraxis" in seinem Land berichtete. "Die Bedeutung der qualifizierten und unabhängigen Probenahme als Basis hochwertiger Laboranalysen" untersuchte Dipl.-Ing. (FH) Albrecht Friedle von einem privaten Laborunternehmen. Er konzentrierte sich auf die Untersuchung von Lebensmitteln auf Rückstände von Düngemitteln und Pestiziden, Schimmelpilzen sowie logistikbedingte Hygienemängel bei großen Handels- und Ladenketten.
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