Antrag gestellt
Jugendgruppe kämpft für einen Scooter- und Skaterpark

Vermischtes
Kümmersbruck
14.06.2016
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Neun Jugendliche aus der Gemeinde Kümmersbruck waren jüngst bei Bürgermeister Roland Strehl im Rathaus, um ihr Projekt eines Scooter- und Skaterparks vorzustellen und diesen gleich zu beantragen. Vorausgegangen waren Treffen mit Sozialarbeiter Lutz R. Lang vom Kompass-Bildungsinstitut, der "tatkräftige Unterstützung leistete und uns begleitete", wie die Jugendlichen in einer Mitteilung betonen. Im Schülercafé der Mittelschule wurde die Planung dieses Projektes eingeleitet. Den Text zur Antragstellung für den Scooter- und Skaterpark formulierten die Schüler zum größten Teil selbst und erarbeiteten auch ein Plakat mit der Überschrift "Wir wollen einen Skaterpark!". Formulierungen wie "Fairness, keine Drogen", "Wir reinigen den Park selbst", "Keine Gewalt" sind nach eigenem Bekunden Prinzipien der Gruppe. Das Plakat wurde nun Bürgermeister Strehl überreicht. Dieser zeigte für die Scooters ein offenes Ohr und nahm diese Aktion sehr ernst. Als nächstes ist ein Treffen mit den beiden Fraktionsvorsitzenden von SPD und CSU geplant, ihnen gegenüber wollen die Jugendlichen das Projekt erneut vorstellen und ebenfalls beantragen. "Wir wünschen uns, dass der Gemeinderat dieses Vorhaben im nächsten Haushaltsplan positiv verabschiedet. Wir wollen ja auch unseren Nachfolgern eine Möglichkeit schaffen, hier in der Gemeinde Fun, Aktion und Austausch durch Interaktion zu schaffen. Das wir es drauf haben, zeigt unter anderem, dass wir in den Ferien schon mal eine Müll-Aktion starteten und in den Ferien zu Terminen regelmäßig erschienen sind", betonen die Scooters. Bild: hfz

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