Arbeitskreis Flüchtlinge stellt sich vor
Sie tun was für die Integration

Im Gemeindehaus in der Schillerstraße informierten sich Vertreter der CSU über den Arbeitskreis Flüchtlinge. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
07.07.2016
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Rund 30 Erwachsene und Kinder, überwiegend aus Syrien und dem Irak, betreut der Arbeitskreis Flüchtlinge derzeit in Kümmersbruck. Er könnte Verstärkung gut gebrauchen. Das erfuhren Vertreter der CSU bei einem Besuch. Mitglieder von Frauen- und Junger Union sowie der CSU informierten sich bei einem Treffen im Gemeindehaus an der Schillerstraße über die ehrenamtliche Initiative für Flüchtlinge. Elf Helferinnen unterstützen unentgeltlich jeweils montags und dienstags zwischen 16 und 18 Uhr die überwiegend aus Syrien und dem Irak stammenden Menschen.

Paten für Familien


In erster Linie nehmen dezentral in Kümmersbruck untergebrachte Familien - derzeit 20 Erwachsene und 12 Kinder - das Angebot des Arbeitskreises dankend an. Die Ehrenamtlichen vermitteln ihren Schützlingen beispielsweise die deutsche Sprache und unterstützen die Jugendlichen bei den Hausaufgaben.

Damit auch Frauen und Mütter von die Hilfe nutzen können, wird im Nebenraum eine Kinderbetreuung angeboten, ebenfalls vom Arbeitskreis organisiert. Auch Paten haben sich zwischenzeitlich gefunden und leisten wertvolle Arbeit: In unregelmäßigen Abständen besuchen sie "ihre" Familien, betreuen diese oder unternehmen etwas mit den Kindern. Sich mit den Flüchtlingen auszutauschen, zu reden, zu beschäftigen, das sei wichtig für deren Integration und werde dankbar anerkannt, berichteten die Beteiligten.

Maria Schönberger, eine der Ansprechpartnerinnen des Arbeitskreises, erklärte den Besuchern, dass die Initiative dank der Gemeinde räumlich sehr gut ausgestattet sei und dass auch Spiele und Lernmaterialien ausreichen vorhanden seien.

Kontakt erwünscht


Laut Renate Amrhein werden aber dringend weitere Frauen, Männer und auch Jugendliche gesucht, die sich in den Arbeitskreis einbringen. Das müsse gar nicht regelmäßig geschehen, sondern einfach je nach den persönlichen Möglichkeiten. Der Arbeitskreis wäre auch froh, wenn Vereine und Verbände aus der Gemeinde Kontakt mit ihm aufnähmen, um die Neuzuzügler noch besser integrieren zu können.

Jede Hilfe willkommen


"Jede Hilfe ist willkommen", sagte Renate Amrhein. "Der Dank und die Freude der Flüchtlinge motiviert und bereichert einen selbst": Das kann Maria Schönberger aus eigener Erfahrung sagen.

Wer mitarbeiten möchte, kann sich im Rathaus (09621/7 08 20 zwischen 8 und 12 Uhr) informieren. Hier bekommen Interessierte auch die entsprechenden Kontaktadressen.
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