Arbeitskreis Flüchtlingshilfe bespricht weitere Aktionen
Mobilität besonders wichtig

Vermischtes
Kümmersbruck
28.01.2016
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Der Helferkreis, der in erster Linie Flüchtlinge beim Deutschlernen unterstützt, hatte mit der Sprecherin des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Antonius/St. Wolfgang, Renate Amrhein, in den Clubraum des Pfarrzentrums eingeladen, um mit einem größerem Kreis von Helfern aktuelle Aktivitäten zu forcieren. Begleitet von den Geistlichen Pfarrer Wolfgang Bauer und Bernd Schindler sowie Vertretern aus Caritas, Diakonie, Volkshochschule und Richard Bäumler aus Theuern, versuchte man neue Wege zu finden, den Flüchtlingen Hilfestellung für ihr Dasein in der Gemeinde oder Pfarrei zu geben.

Wie zu erfahren war, leben vorwiegend in Kümmersbruck/Haselmühl und Theuern 65 Flüchtlinge, davon 17 in Theuern. Am 12. März wird im Pfarrheim Theuern um 14.30 Uhr ein Integrationskurs stattfinden. Da alle Anwesenden ihren Bericht abgaben, erfuhren die Teilnehmer schon sehr viel, was geschieht und wo Verbesserungen bei der Flüchtlingsbetreuung nötig sind.

Im Kindergarten St. Antonius sind beispielsweise Flüchtlingskinder, mit denen auch Deutsch gelernt wird. Der Helferkreis möchte den Asylsuchenden auch Besuche bei den Behörden erleichtern oder Fahrgelegenheiten einrichten, wenn man zum Beispiel Deutschstunden in Theuern besuchen will. Auch in der örtlichen Bibliothek macht man sich Gedanken, Lernmaterial anzuschaffen, um aushelfen zu können. Mit Käthe Gerl hat man in Kümmersbruck auch eine Adresse, wo die Flüchtlinge passende Kleidung bekommen.

Wie wichtig es sei, Fahrräder zu haben und somit mobil zu sein, wurde mehrfach betont, wobei solche auch bereitgestellt werden sollten. Momentan ist die Ansprechpartnerin für Hilfen und Fragen Renate Amrhein, 8 34 91. In einem Katalog von Wünschen und Hilfen für die Bedürftigen wurden vor allem Kinderwägen, Kleider generell, Fahrräder, Familien-Patenschaften, Spenden, Einladungen für die Jugend bei örtlichen Vereinen, Malkurse mit Pädagogen, Unterrichtsmaterial, Teilnahme am gemeindlichen Ferienprogramm, Besuche bei den Feuerwehren, Fahrdienste und Mutter-Kind-Gruppen für Flüchtlinge genannt.
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