Bundeswehr verschafft Schweppermann-Kaserne ein Alleinstellungsmerkmal
Motorrad-Führerschein nur noch hier

Der große Unterschied zur Motorradführerschein-Ausbildung im Zivilleben: Bei der Bundeswehr müssen die Bewerber nicht nur auf der Straße, sondern auch im Gelände ihre Maschinen beherrschen. Bild: Hartl
Vermischtes
Kümmersbruck
13.05.2016
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Wer in Zukunft bei der Bundeswehr den Motorradführerschein macht, der wird die Schweppermann-Kaserne kennenlernen: Das dortige Kraftfahrzeugausbildungszentrum ist nach der Umstellung zum 1. Januar die einzige unter den verbliebenen 20 Einrichtungen dieser Art in Deutschland, die zum Führerschein der Klasse A ausbildet - und ab jetzt nur noch in der vollwertigen Form, also ohne Leistungsbegrenzung. Zudem erlaubt der Bund schon 18-Jährigen den Direkteinstieg in die ganz schwere Motorrad-Klasse, der im Zivilleben erst ab 24 möglich ist. Zuletzt war bei der Bundeswehr die Ausbildung zum Führerschein der Klasse A in Veitshöchheim angesiedelt. Ein Teil des dort eingesetzten Personals wechselte nach Kümmersbruck. Wetterbedingt ist die Ausbildung auf die Zeit von April bis November beschränkt.

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