Familienbetreuungszentrum hilft Daheimgebliebenen
Soldaten im Auslandseinsatz

Die Kümmersbrucker Frauen-Union informierte sich bei Oberstabsfeldwebel Andreas Cebulla über das Familienbetreuungszentrum. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
01.12.2016
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Hilfe im NetzwerkKernauftrag des FBZ ist die Betreuung der Familienangehörigen der Soldaten, die sich im Ausland befinden. Die Einrichtung berät, unterstützt und bringt Angehörige zusammen.

Sie vermittelt Kontakte über ein bundesweites psychosoziales Netzwerk und sichert Hilfe zu. In Kümmersbruck werden derzeit rund 500 Familienangehörige von fünf hauptamtlichen und zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Über eine Hotline oder persönlich kann man kostenlos an sieben Tagen rund um die Uhr das Angebot in Anspruch nehmen.

Dazu gehören auch die Schwepperlinge - das sind zehn Kinder von Soldaten im Alter bis drei Jahren, die in der Kindertagespflegestelle der Kaserne betreut werden - in zwei Gruppen von ausgebildeten Tagesmüttern. (e)

Wie sieht der Einsatz meines Mannes oder meiner Frau im Ausland aus? Wie kann ich sie in dringenden Fällen erreichen? Wer stellt Kontakte zu anderen betroffenen Soldatenfamilien her? Wie ist das mit Versetzungen? Problemfelder, mit denen sich das Familienbetreuungszentrum (FBZ) in der Schweppermannkaserne in Gärmersdorf zu befassen hat, die gibt es reichlich. Im Rahmen der Initiative "Frauen für Politik begeistern" besuchte die Frauen-Union Kümmersbruck das FBZ in der Schweppermannkaserne.

Dort wurde Vorsitzende Monika Paintner mit ihren Frauen von Oberstabsfeldwebel Andreas Cebulla, Leiter des FBZ, umfassend informiert. Diese mit den Auslandseinsätzen immer mehr in den Fokus gerückte Dienststellen gibt es bundesweit seit 1993, insgesamt 31 Mal. Sieben solcher Zentren sind in Bayern beheimatet. Seit 2006 ist die Schweppermannkaserne Standort und zuständig für Franken und die Oberpfalz. Aktuell, so berichtete Oberstabsfeldwebel Cebulla, sind 3500 Soldaten in 17 Auslandseinsätzen unterwegs. Das schaffe vielschichtige Probleme, auch mit den Angehörigen in der Heimat. Mit den Kriegseinsätzen habe sich das Gesicht der Bundeswehr völlig gewandelt.

Es stieg auch die Erfordernis der Familienbetreuung. Ängste, Sorgen, Einsamkeit, Kinder - das sind hauptsächlich die Probleme in der Heimat.
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