Haselmühler Schachfreunde pflegen Verbindung in die JVA
Schach und Schokolade

Schachclub-Vorsitzender Gerhard Schindzielorz, Jugendleiter Heinz Däubler, 2. Vorsitzender Uwe Herrmann, Kassier Karl-Georg Kopp, Thomas Heim und Jugendleiter Bernhard Weiß haben wieder ihre Sportsfreunde in der JVA besucht und die dortige Sportwoche eröffnet. Bild: däu
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Kümmersbruck
19.07.2016
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Für die Haselmühler Schachfreunde ist es eine besondere Form von Solidarität. Sie haben die Schachgruppe in der Justizvollzugsanstalt besucht.

Haselmühl. Zum 28. Mal in Folge eröffnete der Schachclub Haselmühl die jährliche Sportwoche in der JVA Amberg. Das erste dieser Treffen gab es 1988 - damals auf Initiative des vor zehn Jahren verstorbenen JVA-Betreuers Hans Grüner, der Mitglied des Schachclubs war.

Den aktuellen Besuch hat erneut 2. Schachclub-Vorsitzender Uwe Herrmann organisiert. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Haselmühler trotz gewisser Personalengpässe durch Urlaub und Krankheit weiterhin ihre Verbundenheit mit der JVA-Schachgruppe bekunden. Herrmann rechnete vor, dass seit 28 Jahren durchschnittlich zwölf Haselmühler Schachfreunde jeweils zwei Stunden ihrer Zeit opferten, was fast 700 Stunden Solidarität mit der JVA-Gruppe bedeute. Als Mitbringsel hatte der Club über 400 Tafeln Schokolade dabei. Auch ließ es sich der Vorsitzende des SC Haselmühl, Gerhard Schindzielorz, nicht nehmen, dem seit zwölf Jahren ehrenamtlich tätigen Betreuer der JVA-Schachgruppe, Gerard Rösch, zu seinem 50. Geburtstag zu gratulieren. Es wurde auch Schach gespielt. Die 13 JVA-Sportsfreunde zogen sich achtbar aus der Affäre, mussten sich nach hartem Widerstand aber mit 2:11 Brettpunkten der Routine der Haselmühler beugen.
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