Hauptausschuss senkt Miete für Schießstand-Raum
Hilfe für Freischütz

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Kümmersbruck
27.02.2016
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Um eine Senkung der Miete hat Freischütz Haselmühl die Gemeinde gebeten: Der entsprechende Antrag war jetzt Thema im Hauptausschuss. Der Wunsch nach Kostensenkung bezog sich dabei nur auf den Teil des angemieteten Vereinsheims, in dem die fünf Schießstände des Vereins untergebracht sind.

Blick auf andere Vereine


Diese sollte man als reine Sportstätte anders betrachten als den Rest des Vereinsheims in der Schulstraße, der für gesellschaftliche Aktivitäten genutzt wird, zitierte Bürgermeister Roland Strehl aus der Argumentation im Antrag von Schützenmeister Josef Flierl. Der Verein hoffe auf eine finanzielle Entlastung, weil er inzwischen nicht mehr so viele Mitglieder habe wie vor 20 Jahren, als er die Räume angemietet hatte.

Andere Vereine dürfen laut Flierl Sportstätten der Gemeinde wie Dreifachturnhalle oder Hallenbad nutzen, ohne dafür eine relativ hohe Gebühr zahlen zu müssen.

Für Strehl ein nachvollziehbares Anliegen. Er verwies auf den Vorschlag der Verwaltung, die Miete für den Bereich der Schießstände von bisher 1,11 auf 0,50 Euro pro Quadratmeter zu senken. Damit verringere sich die Gesamtmiete von bisher 243 auf 184 Euro.

Einstimmig abgesegnet


SPD-Fraktionssprecher Manfred Moser signalisierte grundsätzliches Einverständnis, wollte die Höhe der Miete aber nicht von der Mitgliederzahl abhängig machen.

Für ihn war vielmehr das Argument, es handle sich um eine Sportstätte, ausschlaggebend. Der Ausschuss folgte daraufhin einstimmig dem Verwaltungs-Vorschlag. SPD-Rat Josef Flierl beteiligte sich an dem Votum als Schützenmeister des Vereins nicht.

Neu geregelt wird nach dem ebenfalls einstimmigen Beschluss des Hauptausschusses die Vermietung des neuen Gemeindesaals an der Schulstraße. Hier hatte es zuweilen Probleme gegeben, zwischen fortlaufenden Angeboten wie Kursen und aufeinanderfolgenden Veranstaltungen zu unterscheiden. Dies wurde nun geregelt, mit den entsprechenden Gebühren für die Ausrichter.

Die Räume seien "gut ausgebucht", stellte Bürgermeister Strehl zufrieden fest: "Das zeigt, dass der Schritt richtig war", das ehemalige evangelische Martin-Schalling-Haus zu kaufen und zum Gemeindesaal zu machen.

Zitate"Wenn mich der Kämmerer nicht erschießt ..."

Hauptamtsleiter Wolfgang Roggenhofer plädiert für einen Zuschuss für ein neues Klettergerüst in der Kita St. Nikolaus.

"Ist schon im Haushalt drin."

Antwort des unbewaffneten Kämmerers Reinhold Wagner.

"Es wäre interessant, ob die Geschichte Kümmersbrucks umgeschrieben werden muss."

SPD-Rat Josef Flierl will die Ergebnisse der Grabungen Am Bachweg veröffentlicht sehen.

"Die Geschichte beginnt erst, wenn man erwähnt wird. Bei uns war das erst relativ spät, weil wir keine Klöster hatten. Da werden wir die Geschichte noch nicht umschreiben können."

Antwort von Bürgermeister Roland Strehl. (eik)
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