Hauptversammmlung des TSV Kümmersbruck
Nächstes Jahr wird gefeiert

Die geehrten Mitglieder mit TSV-Vorsitzendem Helmut Bauer (links), Ehrenbeauftragtem Josef Meiler (Zweiter von links), Bürgermeister Roland Strehl (Zweiter von rechts) und Altbürgermeister Richard Gaßner (rechts).
Vermischtes
Kümmersbruck
04.03.2016
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Gerhard Leitl ist jetzt Ehrenmitglied des TSV. Bilder: gk (2)

Er ist nach wie vor der größte Verein in Kümmersbruck. Einblick in seine Aktivitäten gab der TSV jetzt bei seiner Jahreshauptversammlung. Der Blick ging auch schon kurz ins nächste Jahr: Dann haben die Sportler nämlich etwas zu feiern.

546 Mitglieder hat der TSV derzeit, berichtete Vorsitzender Helmut Bauer. Er streifte die zahlreichen Veranstaltungen, mit denen der Verein jenseits von sportlichen Wettkämpfen in die Öffentlichkeit getreten ist: zum Beispiel als Ausrichter des Gemeindekegelns und des Fußball-Gemeindeturniers sowie mit der Teilnahme am Ferienprogramm und am Festzug der Feuerwehr Haselmühl.

Renovierung und Pflege der beiden Sportplätze und des Sportheims nahmen nach den Worten des Vorsitzenden viel Zeit in Anspruch. Im nächsten Jahr feiert der TSV sein 60-jähriges Bestehen. Die Vorbereitungen hätten bereits begonnen. Dass man immer noch keinen Platzwart und keinen -kassier gefunden habe, sei ein Problem der heutigen Zeit - in der sich nur wenige bereiterklären, ein Ehrenamt zu übernehmen.

Kleines Plus in der Kasse


Der Bericht, den Kassier Werner Geiger erstellt hat, musste von einem anderen Vorstandsmitglied vorgelesen werden, da Geiger nach einem schweren Verkehrsunfall nicht anwesend sein konnte. Die Auflistung schloss mit einem kleinen Plus ab - trotz des großen Aufwands für Sportheim und Platzpflege.

Bürgermeister Roland Strehl gratulierte dem TSV zu seinen erfolgreichen Mannschaften. Die Fußballer ermunterte er, nicht den Mut zu verlieren und immer entschlossen zu sein, drei Punkte gegen den Abstieg zu holen - egal, gegen welchen Gegner. Er freute sich darüber, dass der TSV 60 Jahre alt wird. Das alleine sollte auch den Fußballern Mut und Zuversicht geben, die Klasse zu erhalten. Strehl betonte, dass die Gemeinde Kümmersbruck oberpfalzweit an Platz 1 steht, was die Förderung der Vereine betrifft. Darauf sei er sehr stolz.

Kurz sprach Strehl noch die Aktion "Männersport 50+" an, die in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bayreuth und Regensburg in der Gemeinde angelaufen ist.

Mit Mut gegen den Abstieg


Manfred Moser, SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat, lobte die finanzielle Lage des TSV, sprach ebenfalls kurz die Gemeinde-Förderung für Vereine an und appellierte an die Kicker, Mut und Geschlossenheit zu zeigen, um dem drohenden Abstieg zu entrinnen.

Ein Blick in die TSV-AbteilungenChrista Brunner berichtete von der Gymnastikabteilung nur Positives. Rückenschule, Yoga, Zumba, Kinder-Zumba, Damen-Gymnastik und Kinderturnen füllten die Hallenzeiten voll aus. Dazu kamen Angebote wie Radtouren und ein Spielenachmittag im Ferienprogramm.

Claudia Labyk präsentierte Erfolge ihrer Kegler mit vier Mannschaften (drei Herren/eine Damen) im Spielbetrieb. Beste der Damen (Bezirksliga Nord, derzeit Platz 3) war Labyk selbst (Schnitt: 512,7 Holz). Aushängeschild ist die 1. Mannschaft (Bezirksoberliga, 2. Platz) mit Sebastian Kraus (554). Die Herrenmannschaft (Kreisklasse Amberg, Platz 6) hat mit Werner Bichlmeier (532) ihren Top-Kegler. Die 3. Herrenmannschaft, die teilweise gemischt mit Damen aufläuft, ist in der Kreisklasse B derzeit Zweiter; am erfolgreichsten ist hier Wolfgang Grasser (527).

Reinhardt Glaser, Leiter der Fußballabteilung, lobte die Jugendarbeit bei den ganz Kleinen. Eine G-Junioren- sowie zwei F- und eine E-Junioren-Mannschaft mit regem Spielbetrieb sorgten für den nötigen Unterbau. Von den D-Junioren ab sei der TSV in der JFG Mittlere Vils gut aufgehoben. Sorgen gebe es bei den Senioren. Nach Abschluss der Saison 2014/2015 belegten beide Teams Platz 4. Bei den Planungen sei der Vorstand von einem Aufstieg ausgegangen. Auch ein Trainerwechsel verhinderte nicht die Massenflucht der Spieler im Juni, so dass der TSV für 2015/2016 nur noch ein Team melden konnte.

Einige Eigengewächse und ein paar Neuzugänge oder Rückkehrer bilden derzeit die 1. Mannschaft (Letzter der A-Klasse). Mit Peter Piesche holte sich der Verein einen erfahrenen Trainer. Er ist sich laut Glaser der Schwere seiner Aufgabe bewusst, aber auch sicher, dass er den Abstieg noch verhindern kann. Eine Altherren-Mannschaft bestreitet mit dem ASV Haselmühl in einer Gemeinschaft Freundschaftsspiele. Da im Amberger Raum viele Mannschaften abgemeldet wurden, gibt es hier keine Punkterunden mehr.

Ein Novum beim TSV ist die Abteilung Fußballtennis. Dr. Werner Pilz erläuterte kurz den Sport, mit dem einige vor etwa zweieinhalb Jahren begonnen haben. Im Sommer 2015 meldete man sich zum Spielbetrieb in der Landesliga an. Bereits nach dem zweiten Spieltag stieg der TSV in die Verbandsliga auf. Am Samstag, 19. März, kann er in Moosburg seine Klasse halten. Im April steht ein Pokalturnier in Fürth an. Training ist jeweils montags von 16.15 bis 18 Uhr in der alten Mehrzweckhalle. (gk)


Jubilare ausgezeichnetGerhard Leitl wurde in der Jahreshauptversammlung des TSV zum Ehrenmitglied ernannt: Aufgrund seiner langjährigen Mitgliedschaft, der Mithilfe bei der Pflege des Sportheims und der beiden Plätze habe er diese Auszeichnung verdient, betonte Vorsitzender Helmut Bauer . Ehrenbeauftragter Josef Meiler würdigte 35 Jubilare. Vereinsehrennadel in Bronze (10 Jahre Mitgliedschaft): Andre Gaßner, Nina Gaßner, Sandra Gaßner, Werner Geiger, Jasmin Gigl, Vincent Herrmann, Marie Kammerl, Tizian Kick, Judith Lehner, Lisa Lehner, Jürgen Panten, Julia Polito, Dieter Schmidt, Tobias Schneider, Andreas und Philipp Schön, Andrea Schudinat, Lutz Weiß und Manuela Wiedenbauer ; Silber (20 Jahre): Stefan Bundscherer, Anita Kodalle und Sabine Strehl ; Gold (30 Jahre): Dietmar Breitkopf, Wladyslaw Derbin, Hubert Erras, Hedwig Gaßner, Rainer Klemm und Manfred Stangl ; BFV-Verbandsehrennadel in Gold (40 Jahre): Andreas Krell, Achim Leitl, Raimund Leitl, Michael Schneck und Georg Steinl ; Ehrenurkunde (50 Jahre): Manfred Angermeyer und Günther Krella . (gk)
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