Imkerverein Unteres Vilstal zieht Bilanz
Erfreulicher Honigpreis

Bürgermeister Markus Dollacker (links) gratulierte zur Wahl Vorsitzendem Stephan Graf, dessen Stellvertreter Josef Reindl, Kassier Albert Stepper und Schriftführer Karl Siegert (vorne ab sechstem von links) sowie Jürgen Höfler, Peter Wittmann, Sebastian Bösl. Peter Schirm, Ludwig Kneißl, und Alfred Wirth (von links).
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Kümmersbruck
09.11.2016
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"Weiterhin erfreulich gut" ist der im Großhandel erzielte Honigpreis: Das berichtete Vorsitzender Stephan Graf vom Imkerverein Unteres Vilstal in der Schlossgaststätte in Theuern. Die Gefahr durch die Varroamilbe sei im Moment auf Vereinsebene durchschnittlich bis gering.

Theuern. (sön) In seinem Rechenschaftsbericht sprach Graf von einer durchschnittlichen bis sehr guten Ernte. Die Waldhonigernte sei sogar überdurchschnittlich. Für die Zucht könne man trotz des vielen Regens von guten Begattungs-Ergebnissen sprechen: "Jedoch gab es ab Mitte Juni kleinere Königinnen. Waldhonig-Jahre sind keine Königinnen-Jahre."

Für Jungimker habe es im abgelaufenen Jahr einen Kurs mit acht Teilnehmern am Lehrbienenstand in Ensdorf gegeben. Graf wies darauf hin, dass es die EU-Förderung für Varroamittel im abgelaufenen Jahr zum letzten Mal in der jetzigen Form gegeben habe. Schriftführer Karl Siegert ergänzte die Ausführungen des Vorsitzenden. Schulungen und Vorträge gab es zu Themen wie "Bienensauna", "Völkerführung", "Königinnenzucht", "Schwarmkontrolle", "Waldtracht", "Varroabehandlung und Kontrolle" sowie "Honig, Analyse des Leitwerts und der Feuchtigkeit". Ein Tagesausflug zum Baumwipfelpfad führte auch zur Imkerei Aumeier in Zandt bei Cham. Praxistage gab es am Lehrbienenstand in Ensdorf. 360 Teilnehmer seien zu Schulungen gekommen, bilanzierte Siegert.

69 Imker sind aktiv


Die 69 aktiven Imker des Vereins betreuen 759 Völker. Elf weitere Mitglieder sind passiv. Ausführlich ging Siegert in seiner Eigenschaft als Gesundheitswart auf die Faulbrut-Situation im Landkreis ein - "wobei im Unteren Vilstal alles negativ ist". Bei verwahrlosten Bienenständen in Amberg und Hohenburg seien die Völker getötet und alles entsorgt worden. In seinem Finanzbericht präsentierte Kassier Albert Stepper trotz hoher Ausgaben einen positiven Kassenstand.

Führungsriege bestätigt


Bei den Neuwahlen wurde Stephan Graf einstimmig bestätigt. Wiedergewählt wurden Josef Reindl als sein Stellvertreter, Albert Stepper als Kassier und Karl Siegert als Schriftführer.Die Zahl der Beisitzer wurde auf Beschluss der Versammlung auf fünf erhöht. Diese Funktion übernehmen Sebastian Bösl, Jürgen Höfler, Peter Schirm, Richard Beer und Peter Wittmann. Die Kasse prüfen Ludwig Kneißl und Alfred Wirth. Mit einem "Macht weiter so, unsere Natur hat von eurem Engagement viele Vorteile", dankte Bürgermeister Markus Dollacker den Imkern.
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