Inthronisationsball im Schloss Theuern
Fasching: Jetzt geht's los

Showtanz der großen Garde. Bild: hi
Vermischtes
Kümmersbruck
11.01.2016
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"Bis Aschermittwoch möchten wir mit euch lachen, viel Quatsch, Humor und Blödsinn machen ": Das ist doch mal eine klare Ansage. Damit gaben die Kümmersbrucker Tollitäten beim Inthronisationsball im Schloss Theuern die Devise für den diesmal sehr kurzen Fasching aus.

Theuern. "Die närrische Zeit ist gekommen - es ist wahr, hier stehen wir als euer neues Prinzenpaar": So selbstverständlich klang es aus dem Mund von Ben I. und Emely I., dem kleinen Prinzenpaar beim Inthronisationsball der Narrhalla Haselmühl-Amberg-Kümmersbruck. Weil die närrische Saison diesmal schon am 10. Februar vorbei ist, sind Kinder-, Jugend- und große Garde, die Funkenmariechen, das Zebra und das Männerballett stark gefordert. Die Band Quarterback spielte in Theuern fleißig und abwechslungsreich auf. Manfred Enders vom Landesverband Ostbayerischer Faschingsgesellschaften ehrte mit Marion Klein und Inge Götz zwei herausragende Aktive. Die Narrhalla Rot-Gelb Amberg mit Präsident Jürgen Mühl (ein Kümmersbrucker) und dem Prinzenpaar Diana I. und Stefan I. samt Gefolge wurde herzlich gegrüßt. Orden, Blumen und Bussis wurden ausgetauscht.

Mit hervorragender Kondition und ausdrucksstarkem Programm überraschten die Garden: Der Startschuss zur fünften Jahreszeit im vollem Schloss-Saal ist geglückt - auch als Generalprobe für den Landkreisball. Julia I und Tobias II. wie auch Ben I. und Emely I. wurden ganz offiziell inthronisiert. Beide Paare haben schon einige Jahre närrische Erfahrung und waren entsprechend locker und baten das Volk, in den kommenden Wochen kräftig mitzufeiern. Im Quartett legten sie den Prinzenwalzer aufs Parkett und ernteten viel Beifall.

Nicht weniger als 13 Kinder, alle schon sehr erfahren, zeigten ihren Marsch fehlerlos und sehr sportlich. "Das war Spitze!" rief das Auditorium. Nina und Maja Schmidt begeisterten als Funkenmariechen, angefeuert von Carina Höll. Zackig brachten die großen Gardemädchen ihren Marsch aufs Parkett, um dann später als Partygirls die Männer zu reizen. Der Beitrag des Männerballetts mit dem Motto "Ein Münchener im Himmel" als Alois und seine Engel war aufwendig inszeniert. Wobei die Engel mit den Unterhosen, die sie für den Einsatz auf der Erde von Petrus bekommen hatten, gar nichts anzufangen wussten.

Im Namen des Landesverbands würdigte Manfred Enders Marion Klein und ihre Anita sowie Inge Götz, die Ehrenorden bekamen. Alle anwesenden Ehrensenatoren bekamen mit Manfred Eckert, Klaus-Peter und Gerhard Heise, Sabine Schobel und Inge Götz die von Iris Höll kreierten Orden. Der Dank von Bürgermeister Roland Strehl für so viel Kreativität, Elan und Zeitaufwand kam gut an. Kaum jemand hatte bemerkt, dass es schon nach Mitternacht war, als der Gemeindechef gerade in einer belasteten Zeit allen unbeschwerte und lustige Stunden mit vielen Überraschungen wünschte.
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