Jeweils 100 Euro für die Eltern der neuen Erdenbürger
In Kümmersbruck so viele Kinder wie schon Jahren nicht mehr

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Kümmersbruck
25.04.2016
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Von Ali bis Xenia - die Bandbreite der Vornamen war beinahe unerschöpflich. Die Zahl der Geburten in der Gemeinde Kümmersbruck zwischen dem 1. Juli und 31. Dezember 2015 auch: 59 Neugeborene wurden in diesem Zeitraum hier neu registriert, das sind so viele Kinder wie seit Jahren nicht mehr. Darüber freuen sich nicht nur die Eltern, sondern auch Bürgermeister Roland Strehl, der im ASV-Sportheim das sogenannte Begrüßungsgeld übergab. Das ist guter Brauch: Seit 1989 bekommen die neuen Erdenbürger, genauer gesagt deren Eltern, in Kümmersbruck 100 Euro, sozusagen als Anschubfinanzierung. Und wenn es stimmt, dass der Schlotfeger Glück bringt, dann wird es auch daran nicht scheitern: Kaminkehrer Josef Schmidt aus Haselmühl übergab je einen Rauchmelder. Dass es so etwas wie einen "Babyboom" gibt, könne man so nicht sagen, meinte Strehl, war aber dennoch froh, dass auch in seiner Gemeinde die Geburtenzahlen offenbar wieder ansteigen. Das wirke sich auf Kindergärten, Schule und Vereine aus, die davon alle partizipierten. Ebenso wie sich umgekehrt die sinkenden Kinderzahlen nach Jahren ausgewirkt haben. Das Begrüßungsgeld, so der Bürgermeister, gehöre zu einer familienfreundlichen Kommune, die gute Rahmenbedingungen für ihre Familien schaffen will. Daran fehle es ja in Kümmersbruck kaum. Und mit den 100 Euro wolle die Gemeinde dokumentieren, dass Kinder und Familien in Kümmersbruck willkommen seien. Das ASV-Heim war jedenfalls voll, so viele Kinderwägen wie noch nie waren zu sehen, und viele frischgebackene Eltern (und Omas) waren da, um dann noch von Denise Wojtas und Roland Fellner, bei Kaffee und Kuchen, rosa oder blaue Lätzchen in Empfang zu nehmen - je nachdem, ob es sich eben um einen Ali oder um eine Xenia gehandelt hat. Das Bild zeigt die frischgebackenen Eltern mit ihren Kindern nach der Übergabe. Bild: e

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