Judo-Karate-Club Kümmersbruck zieht Bilanz
Sauber gewachsen

Vermischtes
Kümmersbruck
29.04.2016
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Schuhe sind hier verpönt. Es ist der einzige Verein, bei dem im Versammlungsraum keine Straßenschuhe getragen werden dürfen. Also sitzen alle Mitglieder des Judo-Karate-Clubs in Kümmersbruck mit Socken oder Strümpfen da. Das hat natürlich einen guten Grund.

Kümmrsbruck. (e) Damit in der Übungshalle, wo die Zusammenkunft stattfand, oder im Dojo, wie der Trainingsraum in diesem Sport genannt wird weiterhin optimale Trainingsbedingungen herrschen, darf der Boden nicht beschädigt werden. Das spart Renovierungs- und Unterhaltskosten - und die Sparsamkeit ist eine stabile Säule bei den Judokas und Karatekämpfern in . Das ist auch ein Grund dafür, dass der 150 Mitglieder starke Verein für sich Erfreuliches bilanzierte.

So berichtete Vorsitzender Lenz Hirsch von einem "Verein mit einer positiven Entwicklung". Dazu gehört auch, dass die Karatesparte deutlich angewachsen ist, weil sich ihr die Sportskollegen von der SG Siemens angeschlossen haben.

Das hat sich laut Hirsch aber nicht nur in der Mitgliederzahl ausgewirkt, den die Neuzugänge hätten auch in der Vereinsarbeit wichtige Aufgaben übernommen. "Mit einem vielseitigen Trainingsspektrum und hochkarätigen Lehrgängen ist die Karate-sparte eine sehr attraktive Sportgruppe geworden", freute sich der Vorsitzende über den Zuwachs. Die Judo-Sparte dagegen leidet laut Hirsch "immer noch unter Trainerverlusten und weniger Mitgliedern, kann sich damit aber neue Trainingsinhalte und Ziele setzen". Sportlich betrachtet "haben wir mit einer sehr engagierten Jugendarbeit weiterhin gute Erfolge und sind auch in der Freizeitgestaltung weiter sehr aktiv".

Davon und von der "ganz besonderen Bedeutung der Jugendabteilung" berichtete Jugendtrainerin Maria Hirsch. Die regelmäßigen Übungsstunden für Kinder seien gut besucht, auch attraktive Freizeitangebote stünden zur Verfügung: Kletterwand, Judo-Safari, Pfingstcamp, Kanutour - die Aktivitäten der Jüngsten sind vielseitig. Und sportliche Erfolge gibt es auch, bei Wettkämpfen und Gürtelprüfungen.

Auch im Vereinsleben sei eine "positive Wirkung zu erkennen", sagte der Vorsitzende: "Das Dojo ist aufgeräumter und sauberer, der Trainingsbetrieb achtsamer und ruhiger geworden." Besonders erfreulich sei, "dass sich die Karatekas aus der Siemens-Gruppe sehr gut integriert haben und sich bei uns wohlfühlen". Sie seien eine echte Bereicherung.

Sparen zahlt sich aus"Wir haben uns stabilisiert und schreiben wieder gut schwarze Zahlen", informierte Lenz Hirsch, der Vorsitzende des Judo-Karateclubs Kümmersbruck, bei der Mitgliederversammlung. Eine konsequent sparsame Kassenführung, die Reduzierung der Trainerkosten und die deutlich niedrigeren Heizkosten nannte er stellvertretend für weitere kostensparende Maßnahmen.

Die Einsparungen sollen dem Vereinsleben zugute kommen. So wird heuer der Tag der offenen Tür aus der Vereinskasse finanziert, und auch die Weihnachtsfeier wird der JKC übernehmen. Der Tag der offenen Tür soll als Vereinsfest gestaltet werden, Vorführungen des Judo- und Karatesports werden gezeigt.

"Um unser Dojo weiterhin in einen guten Zustand zu bringen", werden laut Hirsch jährlich zwei Rama-dama-Tage eingeführt. Dabei soll das Vereinsheim auf Hochglanz gebracht werden. Die Pflege der Außenanlagen gehört ebenfalls zu diesem vereinten Großreinemachen. (e)


AusgezeichnetTreue Mitglieder hat der Judo- und Karateclub Kümmersbruck geehrt: 10 Jahre: Daniela Rößler, Lara Faber, Alexander Lang, Rene Peschke und Martina Mikuta; 15 Jahre: Gordian Kramer; 20 Jahre: Yann Cotte; 25 Jahre: Andreas Biendl und Christian Pleßl; 30 Jahre: Benedikt Mayinger. (e)
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