Kümmersbrucker pflegen lebendige Partnerschaft
Läuft gut mit Holysov

La Ola auf die deutsch-tschechische Freundschaft: Ein Laufteam der Kümmersbrucker Feuerwehr und eine sportliche Gruppe aus dem Rathaus haben in Holysov bei einem Laufwettbewerb mitgemacht. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
05.07.2016
45
0

Die Kümmersbrucker Partnerschaft mit der Stadt Holysov (Tschechien) läuft richtig gut. Das darf man übrigens ruhig ganz wörtlich nehmen.

Kümmrsbruck/Holysov. (e) Die seit 1992 bestehende und mit reichlich Leben erfüllte Partnerschaft mit der tschechischen 5000-Einwohner-Gemeinde Holysov ist um einen Meilenstein reicher: Die er (Lauf-)Delegation war der Renner beim dortigen Stadtlauf. Am Ufer der nach Pilsen fließenden Radbuza entlang ging es über zehn Kilometer unter erschwerten Bedingungen in Form von über 30 Grad Hitze.

118 Teilnehmer starteten bei diesem Wettbewerb, vom örtlichen Leichtathletik-Verein ausgerichtet. Die Laufkundschaft aus Kümmersbruck wertete das sportliche Event sogar zu einer internationalen Veranstaltung auf. Die Kümmersbrucker Feuerwehr trat mit zehn Läufern, betreut von Ludwig Koll und unter Leitung von Markus Leitl, an. Acht Starter kamen aus dem Kümmersbrucker Rathaus, darunter mit Sarah Heuberger, Evi und Helga Kummert drei schnelle Frauen, und mit Bürgermeister Roland Strehl an der Spitze. Was dem Besuch damit auch einen ganz offiziellen Charakter gab.

Markus Leitl, Ex-Vorsitzender der Kümmersbrucker Wehr, beruflich bedingt mit allerbesten Kontakten zur tschechischen Partnerstadt, und Libor Schröpfer, in Holysov Dolmetscher der ersten Stunde, hatten die Kontakte geknüpft. Nach dem Em-pfang durch Bürgermeister Jan Medrez ging's zügig um 11 Uhr auf die abwechslungsreiche Strecke.

Die Kümmersbrucker Wehr hatte als einziges Laufteam eigene - natürlich feuerrote - Trikots mit der Aufschrift "Sbor dobrovolnych hasicu Kümmersbruck" (Freiwillige Feuerwehr Kümmersbruck), gesponsert von der Firma Mauel. Die Frauen aus dem Kümmersbrucker Rathaus sind schnell: Über die zehn Kilometer landeten sie unter den besten Teilnehmerinnen im Feld - und sogar auf dem Treppchen. Markus Leitl kam auch unter einer Stunde ins Ziel - aber auf Zeiten kam es gar nicht an: Der olympische Gedanke des Dabeiseins war wichtig.

Das galt auch für Bürgermeister Roland Strehl. Der war ebenfalls unter den Finishern, obwohl ihm die Hitze erkennbar zugesetzt hatte. "Es war wieder mal eine gelebte Partnerschaft", bilanzierte Markus Leitl zu diesem Besuch in Holysov. Die Feuerwehrler blieben noch länger, während die Läufer aus dem Rathaus nachmittags wieder nach Hause fuhren. Die FFW war zu Gast bei ihren Kollegen in Holysov, wurde zur Pout (Kirchweih) eingeladen und übernachtete auch in der Partnerstadt.

Das nächste Treffen ist schon vereinbart: Beim Seifenkistenrennen am Samstag, 20. August, in Kümmersbruck sind die Feuerwehrkameraden aus Holysov wieder dabei.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.