Kunstwanderweg komplett
Siebter und letzter Beitrag

Vor dem Kunstwerk in Köfering freuten sich über die Spende: Roland Strehl, Kathrin Schmidt, Dieter Meier, Hanna Regina Uber, Richard Reisinger, Isabel Lautenschlager und Markus Dollacker (von links). Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
04.07.2016
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Mit der Einweihung der Köferinger Wacholder-Skulptur von Hanna Regina Uber und Robert Diem wurde der Kunst-Ring um den Naturpark Hirschwald mit allem Drum und Dran seiner Bestimmung übergeben. Damit findet ein Vorzeige-Projekt seinen Abschluss. Vorerst.

Köfering. (e) Als davon separate und zusätzliche Maßnahme ist dabei ein geplantes Kunstwerk in Amberg zu sehen, das im Juli eingeweiht werden soll. Es reiht sich dann mit ein in die ganze Palette der in Ursensollen, Rieden, Hohenburg, Kastl, Ensdorf, Schmidmühlen und nun in Köfering bereits bestehenden Stationen des Kunstwanderwegs Köfering.

Über 15 000 Euro Spende


Das ist die siebte Station, immer mitgewirkt daran hat die Sparkasse Amberg-Sulzbach, die mit insgesamt 15 085 Euro beteiligt ist. Der Scheck über die letzte Rate über 2155 Euro für die Station Köfering wurde bei einem eigens anberaumten Treff in Köfering an die Gemeinde Kümmersbruck, vertreten durch Bürgermeister Roland Strehl, übergeben. Vorstandsvorsitzender Dieter Meier und Kathrin Schmidt von der Sparkasse haben auch ihren siebten und letzten Beitrag "gerne geleistet".

Wie Dieter Meier bekundete, hat die Bank auf Vorschlag von Landrat Richard Reisinger die sieben Kunstwerke des Kunstwanderwegs mit Mitteln aus der Förderstiftung unterstützt. Der Grundstock belaufe sich auf eine Million Euro, jährlich würden rund drei Prozent erwirtschaftet.

Die Stiftung will laut Meier Projekte aus den Bereichen Kultur, Denkmalschutz, Denkmalpflege, Sport, Erziehung und Berufsbildung fördern - und eben auch die Kunstwerke des Kunstwanderwegs. Hirschwald-Vorsitzender Markus Dollacker und Geschäftsführerin Isabel Lautenschlager waren bei der offiziellen Übergabe dabei, Landrat Richard Reisinger unterstrich mit seiner Anwesenheit die Bedeutung der Zusammenkunft für den Landkreis. Reisinger wies in seinem Statement auf die Arbeit der beiden Künstler hin und sah in dem Standort Dorfplatz Köfering eine ideale Lage, weil zugleich auch der kürzlich eingeweihte Backofen in direkter Nachbarschaft steht, ebenso wie der angrenzende Bibelgarten.

Inklusive Backofen


Was diesen Backofen betrifft, machte der Landrat darauf aufmerksam, dass es sich dabei um ein "klassisches Leaderprojekt handelt", was nicht so einfach gewesen sei. Beides könne man mit einbeziehen, sagte Isabel Lautenschlager, zum Beispiel bei diversen Führungen, bei denen dann auch Brot gebacken werden könnte. Den Kunstwanderweg bezeichnete Roland Strehl als "Symbol für das Zusammenwachsen der Gemeinden".

Das Motiv Wacholder sah Strehl als Anlehnung an die Trockenstandorte des Jura. Zusammen mit dem Bibelgarten sei das ein Alleinstellungsmerkmal für Köfering auf dem Multifunktionsplatz in der Dorfmitte. "Es soll ein geschätzter und liebgewonnener Teil des Dorfes werden", wünschte sich Strehl. Sein Dank galt den Künstlern, der Gemeinde-Verwaltung, insbesondere aber der Sparkasse Amberg Sulzbach für ihr Engagement in Sachen Kunst.

Zu erwarten habe die Gemeinde zudem eine staatliche Förderung aus den Naturpark Förderrichtlinien in Höhe von rund 9800 Euro.
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