Mitgliederversammlung des Fördervereins Martin-Schalling-Haus
Nur der Glockenturm fehlt noch

Das Vorstandsteam (stehend, von links) Hans Sifft, Siglinde Rihm, Ute Weinfurtner, Elke Wittig-Schumm, Stefan Popp, Vorsitzender Ralf Doschat; (sitzend, von links) Pfarrer Bernd Schindler, Rita Hillebrand, Dorit Pünder, Hannelore Häring, Helga Wengel und Anneli Richter. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
15.03.2016
75
0

Das Martin-Schalling-Haus Kümmersbruck ist ein modernes, vielseitiges Gebäude, das es ohne den seit 1998 bestehenden Kirchenbauverein nicht geben würde. Oder wie es Pfarrer Bernd Schindler bei der Mitgliederversammlung einleitend sagte: "Dass diese Kirche steht, ist ein Verdienst des Fördervereins".

Kümmrsbruck. (e) Die Neuwahlen waren der Kernpunkt der Zusammenkunft, bei der der alte Vorsitzende Ralf Doschat einstimmig das Placet der Mitglieder erhielt. "Treue und zuverlässige Menschen treten für den Kirchenbauverein und dessen Sache ein", bekundete Pfarrer Bernd Schindler, den er Sprengel lobend mit seinen Unterstützern. 2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm erinnerte an die lange Tradition der Kirchenbauvereine in Deutschland und lobte das Engagement der Mitglieder, besonders bei Veranstaltungen, bei denen sie das Catering übernehmen. Die Veranstaltungen von Kunst-Kultur-Kümmersbruck wurden exemplarisch genannt, nachdem Vorsitzender Ralf Doschat ankündigte, dass der Förderverein das Catering beim üblichen Sonntagsnachmittagskaffee mangels Interesse nicht mehr übernehmen werde. Singer-Grimm dazu: "Wir lassen uns nicht entmutigen, eventuell werden wir Veranstaltungen nicht mehr in der Mehrzweckhalle, sondern in kleinerem Rahmen organisieren."

Schatzmeisterin Dorit Pünder konnte Rücklagen vermelden, selbst für einen geplanten Glockenturm sei bereits ein Grundstock vorhanden. Änderungen kündigte Ralf Doschat auch in Sachen Ehrungen an. Langjährigen Mitgliedern wird nicht mehr entsprechend mit Urkunde gedankt, sie werden in der Mitgliederversammlung namentlich erwähnt und hervorgehoben. Der Erste, dem diese Ehre zuteil wurde, war Klaus Högl (15 Jahre). Pfarrer Bernd Schindler und Ralf Doschat erklärten noch eine weitere Umstellung. Der Helferkreis Martin-Schalling-Haus soll sich wenigstens zweimal im Jahr treffen, um über Vorhaben zu informieren. (Im Blickpunkt)

NeuwahlenFörderkreis

Vorsitzender: Ralf Doschat

Stellvertreter: Helga Wengel

Kassier: Dorit Pünder

Schriftführer: Ute Weinfurtner

Beisitzer: Hannelore Häring , Rita Hillebrand , Gerhard Pirner , Stefan Popp , Anneli Richter , Elke Wittig-Schumm , Pfarrer Bernd Schindler

Kassenrevisoren: Siglinde Rihm , Hans Sifft . (e)


Vorsitzender Ralf Doschat: "Schritt für Schritt vorangehen"Nach 32 Jahren weihte die evangelische Paulanergemeinde Amberg im Sprengel Kümmersbruck die neue Martin-Schalling-Kirche ein. Vorher fanden die Gottesdienste in einem Fertigbau-Gemeindehaus aus der Nachkriegszeit (jetzt von der politischen Gemeinde genutzt) statt.

In knapp einjähriger Bauzeit wurde ab Mai 2009 die neue Kirche mit dem Gemeindehaus erstellt und am 17. Januar 2010 durch Landesbischof Dr. Johannes Friedrich eingeweiht. Der seit 1998 bestehende Förderverein war maßgeblich daran beteiligt. Doch es fehlt, um ganz fertig zu sein, ein Glockenturm: "Die Kirche ist gebaut - aber noch nicht fertig", sagte der alte und neue Vorsitzende, Ralf Doschat. Pro oder Kontra Glockenturm - die Frage nahm bei der Mitgliederversammlung breiten Raum ein. Wollen wir einen Glockenturm oder nicht? Das war die fundamentale Frage. Bis auf zwei Gegenstimmen sprachen sich alle Mitglieder für einen Bau aus, dazu soll der Förderverein Rücklagen bilden.

Nun soll laut Doschat Schritt für Schritt vorgegangen werden. Mit einem Architekten zu reden, obliege der Paulanergemeinde. Der Förderverein wolle nur anschieben: "Wenn wir nichts anstoßen, passiert nichts", begründete Ralf Doschat die Diskussion und Willenserklärung der Versammlung.

Pfarrer Bernd Schindler sah in der Abstimmung "ein vernünftiges Vorgehen, um auf die Paulanerkirche zuzugehen". Details über Kosten gäbe es noch keine, rund 20 000 Euro lautete die Schätzung. Gerd Günther forderte, erst einmal die Kosten zu ermitteln. Hannelore Häring brachte ins Spiel, dass auch Rücklagen für eine neue Orgel nötig wären, Kostenschätzung ebenfalls 20 000 Euro. Udo Boeke wollte die Glocke "nicht in der Versenkung verschwinden" sehen und gab dem Glockenturm absolute Priorität. Für Hans-Martin Thieringer stand fest: "Der Glockenturm steht bei mir ziemlich weit hinten", was die Mitglieder nicht überzeugte.

Helga Günther meinte: "Wir bräuchten nicht nur eine Glocke sondern zwei, also ein Geläut". Ingeborg Boeke wies darauf hin, dass eine Glocke schon früher im Gespräch gewesen sei, die alte Glocke stünde darüber hinaus nur ungenutzt in der Ecke herum. (e)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kirche (289)Martin-Schalling-Haus (6)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.