Neuen Jahreskalnder vorgestellt
So schön ist Kümmersbruck

Das Deckblatt des neuen Gemeindekalenders. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
26.10.2016
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Ein Jahr lang hat der Haselmühler Günther Rambach über Zäune geschaut, war Sommer wie Winter auf der Suche nach idyllischen Plätzen und den beschaulichsten Fleckchen in Kümmersbruck. Das hatte natürlich einen Grund.

Kümmrsbruck. (e) Rambach hat unzählige Fotos gemacht. Und daraus für den Arbeitskreis Kunst, Kultur, die 42 aussagekräftigsten und stimmungsvollsten Aufnahmen im neuen Gemeindekalender für 2017 verarbeitet. Die Initiative dazu kam aus dem Rathaus, deshalb stammt die Einführung auch von Bürgermeister Roland Strehl.

Entstanden ist ein farbenprächtiger Jahreskalender. Dieser ist mittlerweile schon so etwas wie Tradition in Kümmersbruck und auch beliebt als Geschenk. Das Thema, so sagte Autor Günther Rambach, "war für mich klar: private Gärten und öffentliche Grünanlagen sollten es 2017 sein". Davon gibt's viele, deshalb braucht man das richtige Auge und ein Gefühl dafür. Günther Rambach hatte das, wie die 42 Kalender-Aufnahmen beweisen - für jeden Monat, der Jahreszeit entsprechend, drei Bilder auf einer Seite.

"Es ist schon erstaunlich, wie viele wunderschöne, mit viel Liebe und Sorgfalt gepflegte, private Gärten sich in den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde befinden", freute sich Rambach über die Vielfalt. Viele würden sich in dem Kalender wiederfinden, ist er überzeugt. Auch zahlreiche öffentliche Grünanlagen beherrschen die Gemeinde - die Vilsauen in Haselmühl mit dem Zulauf des Krumbachs, seine Renaturierung in Moos, die Grünanlage mit den beiden Teichen südlich von Haselmühl und die Anlage in Theuern mit dem Kneippbecken und der Straßenwalze des Bergbaumuseums.

Schöne Motive ergaben auch die freigelegte Quelle an der Vils in Lengenfeld, die wohl die meisten gar nicht kennen, oder das Kanufahren auf dem Fluss.

Der Kalender ist zum Preis von fünf Euro im Rathaus zu haben. An Bürger ab 75 Jahren wird er mit dem Weihnachtsbrief verteilt.

Im Blickpunkt: Das FranzosendenkmalDas Grußwort von Bürgermeister Roland Strehl ergänzte Günther Rambach mit Bildern eines außergewöhnlichen Denkmals auf dem Kümmersbrucker Friedhof: Jeder kennt es als Franzosendenkmal. Aber auch seine Bedeutung?

Vor 100 Jahren, 1917, errichteten Kriegsgefangene aus dem Lager Amberg bei der Leopoldkaserne (Franzosenäcker) ein Denkmal für ihre Verstorbenen - eine abgeflachte Steinpyramide mit einem Relief des Lagers und Inschriften in Russisch und Französisch. Es ist die einzige noch vorhandene bauliche Erinnerung an dieses Lager.

Im kommenden Jahr wird unter Federführung des Staatsarchivs Amberg ein wissenschaftlicher Aufsatzband mehrerer Autoren zur Geschichte dieses Lagers veröffentlicht und eine Ausstellung im Schloss Theuern vorbereitet. (e)
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