Prälat Dr. Wilibald Meiler feiert Diamantenes Priesterjubiläum
"Echter Mann Gottes" seit 60 Jahren

Vermischtes
Kümmersbruck
04.07.2016
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Sein Diamantenes Priesterjubiläum hat Prälat Dr. Wilibald Meiler am Sonntag in seiner Heimatgemeinde St. Wolfgang gefeiert. Hier lebt er seit 20 Jahren als Pensionist, ist aber trotzdem immer noch aktiver Priester. Den Dankgottesdienst zelebrierten mit ihm die Pfarrer Wolfgang Bauer, Festprediger Helmut Süß (Meilers Vorgänger in Kümmersbruck), Lothar Kittelberger aus Schlicht (vertrat den früheren Kaplan Johannes Kiefmann) sowie Kaplan Christian Blank aus Nabburg und Gemeindereferentin Elisabeth Harlander.

Wunsch erfüllt


Der Wunsch des Jubilars war es, die Spatzenmesse von Wolfgang Amadeus Mozart hören zu dürfen. Der stattliche verstärkte Kirchenchor mit Orchester, Soloquartett und Organistin Eva Herrmann aus Regensburg unter Leitung von Susanna Müssig-Wilczek erfüllte ihn gern und mit einer großartigen Leistung. Pfarrer Wolfgang Bauer lobte Meilers priesterlichen Dienst in den zurückliegenden 60 Jahren und freute sich, den Pensionisten in der Pfarrei zu haben.

Festprediger Pfarrer Helmut Süß zeichnete den Lebensweg des Jubilars nach. Er führte von den Anfängen in Neukirchen St. Christoph 1956 und ab 1959 in Regensburg-Reinhausen über ein Studium der Religionspädagogik und die Promotion an der Uni München zum Dienst als Dozent an der pädagogischen Hochschule Regensburg und späteren Universität. Es seien bewegte Jahre des Umbruchs gewesen, in denen Meiler jungen Menschen das Rüstzeug fürs Leben vermittelt habe, sagte Süß: Ausbildung sei Seelsorge im besten Sinne. Doch Meilers Platz sei nicht nur im Hörsaal, sondern auch immer am Altar gewesen. Er habe ungezählte junge und erwachsene Menschen auf einem langen Weg begleiten können. "Wir Seelsorger danken euch", sagte Süß zu den Gläubigen: Auch ein Priester mit seiner zölibatären Lebensform brauche eine Heimat.

Gemeinschaft mitgeprägt


Bürgermeister Roland Strehl sieht in dem Jubilar einen "echten Mann Gottes: Er hat seine Talente für die Sache des Glaubens eingebracht." Meiler sei immer Teil der Gemeinschaft gewesen, "die du mitgeprägt hast. Wir verdanken dir auch einen Teil unserer Identität".

Renate Amrhein, Sprecherin des Pfarrgemeinderates, empfahl, "gib dich nie auf" und fügte hinzu: "Wir sind dankbar, dass du nie deine Heimatgemeinde aus den Augen verloren hast." Der evangelische Pfarrer Bernd Schindler gratulierte auch im Namen der Paulanergemeinde. Meiler hinterlasse gute Spuren. Weitere Gratulanten waren für Köfering Josef Vogl, für die Sänger Adolf Gassner und für die KAB Paul Wied. Die Trachtler würdigten ihr Gründungs- und Ehrenmitglied ebenso wie Stefan Roggenhofer dies für den CSU-Ortsverband tat und Christopher Richter für die Feuerwehren. Nicht nur die kirchlichen Vereine waren mit Fahnen vertreten. Renate Amrhein lud alle zu Gulaschsuppe, Kaffee und Kuchen auf der Pfarrwiese ein - ein Geschenk der Pfarrei.
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