Projektarbeit der Mittelschule
Kinder-Ideen für neuen Pausenhof

Vom Indianerzelt bis zum Sonnenschirm: Den Kümmersbrucker Schülern ist einiges eingefallen zum Thema Pausenhof-Gestaltung. Aus ihren Ideen haben sie in einer Projektarbeit auch richtige Modelle erstellt.
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Kümmersbruck
15.07.2016
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Die künftigen Nutzer haben ihre eigenen Ideen, wenn es um die geplante Pausenhof-Neugestaltung geht: Kümmersbrucker Mittelschüler präsentierten Bürgermeister Roland Strehl und Landschaftsarchitekt Manfred Neidl die Ergebnisse einer Projektarbeit zu diesem Thema.

Anhand eines Bebauungsplans haben verschiedene Klassen Prototypen eines nach ihren Wünschen konzipierten Pausenhofs erstellt und als Modelle gefertigt. Lehrerin Felicitas Berger ging kurz auf die Entstehungsgeschichte ein, die Schüler erläuterten ihre Vorstellungen.

In der Kümmersbrucker Bibliothek, deren Leiterin Gabi Pilz auch Interesse zeigte, wurden die Exponate einem Fachpublikum vorgestellt: Landschaftsarchitekt Manfred Neidl, sowie seine Mitarbeiter Miriam und Wolfgang Brummer begutachteten die unterschiedlichen Pausenhöfe. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Einbeziehung der künftigen Nutzer, also der Schüler, wichtig sei - schon deshalb, weil dadurch ein sorgfältigerer Umgang mit den Einrichtungen zu erwarten sei, als wenn Planer ein fertiges Produkt übergeben.

Bürgermeister Roland Strehl und Bauamtsleiter Werner Bauriedl lobten die guten Ideen der Kinder. Ein bisschen drosselte der Gemeindechef dennoch die Erwartungen: "Die Neugestaltung kommt. Sie muss aber machbar sein und soll kein Ersatz für einen Freizeitpark - kein ,Disneyland' - sein. Außerdem müssen natürlich Abstandsflächen eingehalten und die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt werden."

"Die Kümmersbrucker Bürger sollen mitdiskutieren und informiert werden", sagte Schulleiter Heinz Lang. Mit einem Flyer, gestaltet von Lehrerin Felicitas Berger und ihren Schülern, wird die Allgemeinheit informiert und zur Mitarbeit aufgerufen. Prämiert wurde am Ende die Arbeit der Klasse 5a - für die schönste Gestaltung. Was aber laut Rektor Lang nicht heißt, dass genau dieses Modell auch 1:1 umgesetzt werde.
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