Schul-Förderverein zieht Bilanz - Sponsoren gesucht
Brunnen gut genutzt

Bei den Mittelschülern sehr beliebt ist der Trinkwasserbrunnen, dessen Anschaffung der Förderverein ermöglicht hat. Bild: pop
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Kümmersbruck
04.03.2016
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Die Mittelschule Kümmersbruck zu unterstützen, hat sich vor fünf Jahren ihr Förderverein bei seiner Gründung in die Satzung geschrieben. Die Verantwortlichen legten jetzt bei der Mitgliederversammlung Rechenschaft über ihre Arbeit ab. Vorsitzender Klaus Ruétz berichtete von einer konstanten Mitgliederzahl.

Detailliert ging er auf verschiedene Aktionen ein, für die rund 6000 Euro ausgegeben wurden. Dazu gehörten die Unterstützung sozialschwacher Schüler, die Förderung der Berufsorientierung sowie die Anschaffung eines Trinkwasserbrunnens mit Gemeinde und Wasserwerk. Letzterer hat sich laut Ruétz bestens bewährt - die Wasserquelle werde täglich und vor allem sehr intensiv genutzt.

Die Gründe für die Anschaffung im vergangenen Jahr waren vielseitig. Die Kinder sollen zu gesünderem Trinken animiert werden, was auch die Konzentrationsfähigkeit fördert, aber sie werden auch mit dem Thema Trinkwasser konfrontiert: Als Erwachsene von morgen sollen sie das Wasser schützen. Der Brunnen kostete 4000 Euro, diese Ausgabe wurde aufgeteilt.

Nachdem zur Mittelschule seit einigen Jahren eine gebundene Ganztagesschule gehört, kommt ihr nicht nur als Lern-, sondern auch als Lebensraum eine wichtige Bedeutung zu - in der sinnvollen Freizeit- und Pausengestaltung. Dafür hat der Förderverein mit Unterstützung des Elternbeirats zwei Kickerkästen für rund 1500 Euro gekauft. Der Verein war und ist auch in Zukunft auf Spenden angewiesen, da das Beitragsaufkommen recht gering ist, wie Ruétz anmerkte. Trotzdem habe man Förder-, Freizeit- oder auch Maßnahmen für sozial benachteiligte Schüler unterstützt. Hier suche man immer nach Sponsoren.

Die Versammlung diskutierte Möglichkeiten, um weitere Einnahmequellen zu erschließen. Trotz vieler Ausgaben hat der Verein ein solides Finanzpolster, wie der Kassenbericht von Claudia Neidl zeigte.

Bürgermeister Roland Strehl stellte fest, dass das verbreitete Bild des Lehrers, der nach Unterrichtsschluss um 13 Uhr mit den Schülern den Heimweg antritt, längst überholt sei: Was an Organisation rund um den Schulbetrieb anfalle und geschultert werden müsse, sei enorm. Diese Arbeit werde nicht gesehen - aber die Gemeinde wisse sie zu schätzen. Mit Blick auf bevorstehende Aufgaben bat er Vorstand und Mitglieder, bei ihren Aktivitäten nicht nachzulassen. Er selbst sagte weiterhin die Unterstützung des Gemeinderates zu.

Schulleiter Rektor Heinz Lang bezeichnete den Förderverein als großen Gewinn. Durch die Verwaltung der Ganztagesgelder könnten die Klassenleiter souverän arbeiten. Dies sei auch das Anliegen zur Gründung des Fördervereins gewesen. Auch Lang sicherte dem Verein bestmögliche Unterstützung zu.


HintergrundBürgermeister Roland Strehl betonte beim Förderverein engagierter Freunde der Mittelschule Kümmersbruck, mit Einführung der gebundenen Ganztagesschule habe sich das Aufgabenspektrum für Sachaufwandsträger und Lehrer verändert. So hätten sich Schule und Gemeinde schon lange gewünscht, mit der Pausenhoferweiterung insbesondere für nachmittags sichere und attraktive Freiflächen zu schaffen.

Damit habe man inzwischen begonnen, der Weg im Bereich der Grünanlage sei bereits verlegt. Weitere Maßnahmen sind laut Strehl für heuer geplant. Er sprach sich dafür aus, die vielen großen und kleinen Aufgaben miteinander zu lösen. Die Gemeinde habe viel Geld in den Aufbau des Ganztageszugs (Blauer Bau) investiert und werde hier auch in den nächsten Jahren nicht nachlassen, versicherte Strehl. (pop)
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