Seifenkistenrennen in Kümmersbruck
"Aufgeben ist keine Option"

Am Ende hielt das Gefährt der "Roten Teufelinnen" doch durch. Bei den Vorläufen waren die Hinterräder umgeknickt. Bilder: Steinbacher (4)
Vermischtes
Kümmersbruck
21.08.2016
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War das Material ermüdet, die Last zu groß? Jedenfalls kam es beim Seifenkistenrennen für die Kümmersbrucker Floriansjünger zum Super-Gau: Unmittelbar vor dem ersten Testlauf knickten die beiden Hinterreifen ein und die "Roten Teufelinnen" standen bedröppelt da.

Die Rennleitung hatten Dominik Piehler und Johannes Engelhard, Moderator war Tom Retzer. Die Feuerwehrkameraden aus der Partnergemeinde Holysov stürzten sich in halsbrecherischem Tempo auf die Strecke, die FFW-Altvorstände Markus Leitl und Thomas Birner machten sich in einer selbstgebauten, rollenden Badewanne auf den Weg. Die starken Männer der Red Devils touchierten mit ihrer "Teufelskiste" den Randstein, mussten ihre Rennmaschine ins Ziel tragen. Immerhin heimsten sie den Preis für die "kreativste Kiste" ein.

Unter dem Motto "500 Jahre Reinheitsgebot" ging die Dorfgemeinschaft Moos an den Start. Einzelkämpfer war Dieter Paintner von der Volks- und Raiffeisenbank, der sich vorher gar nicht sicher war, ob er mit seinem Gefährt unfallfrei durch die Strecke kommt. Geballte Macht kam aus dem Bauhof: Da gab es die "Flying Bauhof" mit Bürgermeister Roland Strehl besetzt und ein Gefährt, das an den Winterdienst erinnerte. Die Kirwagemeinschaft Kümmersbruck schickte den Ein-Mann-Boliden "Grenzgänger" auf die Strecke.

In zwei Läufen haben sich die FFW-Altvorstände Markus Leitl und Thomas Birner in ihrer rasenden Badewanne durchgesetzt. Bewertet wurde auch die beste Fangemeinde. Da einigte sich die Rennleitung auf die Teilnehmer aus der Partnergemeinde Holysov.

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