Sheepworld-Ausstellung im Kulturschloss Theuern
Diese Schafe grasen weltweit

Die Sheepworld-Gründer Stefanie Kraemer und Tobias Hiltl bei der Eröffnung ihrer Ausstellung im Kulturschloss Theuern. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
20.09.2016
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Mit "Ohne dich ist alles doof" begann die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Mittlerweile bedient Sheepworld mit seinen Schafen die ganze Welt. Einblicke in die Ursensollener Firma und ihre Kultfiguren gewährt seit Sonntag eine Ausstellung im Kulturschloss Theuern.

Thuern. (e) Eine große Schäfchen-Fangemeinde von Sheepworld hatte sich am Sonntag im Kulturschloss Theuern versammelt: Sie gab den Startschuss zu einer Sonderausstellung, die bis Sonntag, 11. Dezember, dort zu sehen ist.

Ideen muss man haben: Stefanie Kraemer und Tobias Hiltl machten 1997 einen ganz persönlichen Quantensprung, den bei der Ausstellungseröffnung auch Landrat Richard Reisinger würdigte. In Ursensollen hat sich längst ein Schaf-Imperium gebildet. Standort-Bürgermeister Franz Mädler hörte die Laudatio auf "sein" Unternehmen gern. Eine Firma, die ihre "Schafe friedlich und keck in der ganzen Welt grasen lässt", hob Landrat Richard Reisinger die einmalige Erfolgsgeschichte hervor.

Zur offiziellen Eröffnung passte der musikalische Part von Burst (Leif Wiesmeth, Curtis Fink und Michael Dandorfer) mit ihrem lässigen Funk und Soul trefflich. Dass ein Industriemuseum der adäquate Rahmen für eine solche Schau sei, betonte Museumsleiter Michael Ritz. Sheepworld sei ein Marktführer, jetzt schon Industriegeschichte und deshalb passend für das Kulturschloss. Mit einem vielstimmigen "Määäh" aller Gäste wurde diese besondere Präsentation dann auch mit einem besonderen Start eröffnet.

Ein Blick zurückDr. Carsten Rudolph ließ die Geschichte von Sheepworld Revue passieren, vom Start bis in die Jahre 2008/09. Er zeigte die Entwicklung der Schafe und des Unternehmens auf, nannte die mutige Expansion in Form einer breiten Aufstellung sehr wichtig. Und er hatte sie alle dabei, die Prototypen. Rudolph nahm es mit Humor, was die Schäfchen so alles angerichtet hatten in seiner Familie. Die Tiere haben sich mit der Zeit verändert. Das erste große Wachstum habe 2005 eingesetzt, das sei am Beispiel des Schafes Sören klar ersichtlich: Es war das dickste. 2006 sei die erste Winterkollektion herausgekommen, dann 2007 Schaf Sibo. Dem allerdings war kein Rekord beschert, es war nämlich braun - und das wollte niemand. (e)
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