Tagung des Zweckverbands Wasserversorgung Wolfsbach/Theuerner Gruppe
Wirtschaftsplan abgesegnet

Vermischtes
Kümmersbruck
15.04.2016
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Wolfsbach. Den Wirtschaftsplan für das Jahr 2016 haben die Mitglieder des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Wolfsbach/Theuerner Gruppe einstimmig abgesegnet. Unter der Regie des Vorsitzenden Roland Strehl hat das Gremium das aus dem Erfolgs-, Vermögens-, und Finanzplan und dem Investitionsprogramm bestehende Werk auf den Weg gebracht. Fazit: Der Zweckverband befindet sich nach wie vor in einem zufriedenstellenden Zustand.

642 Euro Jahresgewinn


Das Zahlenwerk hatte Geschäftsführerin Gabi Fischer detailliert dargelegt, demnach gibt es 2016 einen voraussichtlichen Jahresgewinn in Höhe von 642 Euro. Das Gesamtergebnis des Vermögensplanes 2016 beläuft sich auf 64 442 Euro.

Im Wirtschaftsplan 2016 ist eine Erweiterung des Gewerbegebietes Theuern vorgesehen, hierbei handelt es sich um rund 15 000 Quadratmeter, die 2016 neu erschlossen werden sollen. Dies wären vorläufige Wasserherstellungsbeiträge in Höhe von 40 600 Euro, ließ Strehl wissen. Dem gegenüber stünden vorläufige Investitionskosten von etwa 22 800 Euro.

Die Umsatzerlöse aus dem Wasserverkauf seien hauptsächlich vom Verbrauchsverhalten der Kunden sowie der jeweiligen Witterung abhängig. Im Jahr 2015 seien 73 966 Kubikmeter an Kunden weiter verrechnet worden. Dies wurde als "erfreulicher Anstieg gegenüber den Vorjahren" bezeichnet, zuzuschreiben dem sehr heißen Sommer 2015.

Gebühren erhöht


Zum 1. Januar 2014 wurden die Wasserverbrauchs- sowie die Grundgebühren für Zähler erhöht, dies wurde, so hieß es in der Versammlung, aufgrund hoher Defizite der vergangenen Jahre notwendig. Im Erfolgsplan des Wirtschaftsjahres 2016 sind ein Frequenzumformer im Pumpwerk Industriegebiet Theuern in Höhe von 2602 Euro sowie eine Erneuerung der Rohrinstallation am Hochbrunnen in Ebermannsdorf (laut Angebot etwa 6000 Euro) eingearbeitet.

Da der Verwaltungskostenbeitrag seit dem 1. Januar 2008 nicht mehr angepasst und seit diesem Zeitpunkt mit jährlich 2200 Euro veranschlagt war, wurde dieser ab dem 1. Januar 2015 neu berechnet und erhöht. Demnach wird im Wirtschaftsjahr 2016 ein Beitrag von 2700 Euro erhoben.

Aufgrund einer Empfehlung des Gesundheitsamtes Amberg soll der Zaun beim Hochbehälter Ebermannsdorf erneuert werden. Die geschätzten Kosten in Höhe von 14 000 Euro waren bereits im Vermögensplan 2015 vorgesehen, wurden jedoch nicht umgesetzt.

Heuer soll die Maßnahme "auf jeden Fall" ausgeführt werden, war sich das Gremium sicher. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben wird auf 12 000 Euro festgesetzt. "Dieser Betrag übersteigt nicht ein Sechstel der im Erfolgsplan veranschlagten Einnahmen", so Strehl. "Diese Höhe ist auch mit der Sparkasse Amberg-Sulzbach vertraglich vereinbart."

Das Fehlwasser


Das Fehlwasser wurde von Geschäftsführerin Gabi Fischer mit insgesamt 6868 Kubikmeter beziffert, die Quote mit 8,14 Prozent beschrieben. Das sei ein Rückgang gegenüber 2014 (8,43 Prozent).

Im Jahr 2013 waren es nur 2,13 Prozent, 2012 insgesamt 11,07 Prozent und 2011 insgesamt 12,71 Prozent. Der Wasserankauf betrug 2015 insgesamt 84 318 Kubikmeter (Vorjahr: 76 607 Kubikmeter), der sich auf die Ortschaften Theuern (54 222) Wolfsbach (23 278) und das Gewerbegebiet Theuern (6818) verteilt. Den Wasserverkauf listete Fischer mit insgesamt 77 450 Kubikmetern auf.
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