Teilnehmer des Kunstcamps zeigen ihre Werke
Mittelschüler probieren Pop-Art

Mit der Kunstrichtung Pop-Art haben sich Kümmersbrucker Mittelschüler beschäftigt.
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Kümmersbruck
23.12.2015
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Wenn es um Kunst gehe, dann habe er gegen sie keine Chance: Großes Lob hörten die Kümmersbrucker Mittelschüler von Bürgermeister Roland Strehl bei ihrer Vernissage.

Auf der Empore der Bibliothek in der Mittelschule präsentierten die Teilnehmer des Kunstcamps ihre jetzt fertiggestellten Werke. Lehrerin Felicitas Berger hatte dazu auch Bürgermeister Roland Strehl, Schulleiter Heinz Lang und Konrektor Peter Rösch geladen, die von den Kiwido-Schwingern Saskia Kölling und Sabrina Moser als "Venezianische Überraschung" mit Masken und Kostümen empfangen wurden. "Kunst muss den Betrachter aufrütteln, vor allem neuartig muss sie sein. Nur das nie Dagewesene kann und darf als Kunst gelten": Das betonte Lehrerin Felicitas Berger zu den Werken ihrer Schützlinge.

Schülersprecherin Jennifer Fischer unterstrich die gute Unterstützung und die Bestärkung der Talente, die die Jugendlichen von ihrer Lehrerin erfahren hätten - auch im Hinblick auf eine gute Abschlussprüfung. "Mensch und Natur in Pop-Art" war das gestellte Thema des Kunstcamps - also etwas anderes als die realistische Darstellung von Pflanzen und Steinen.

Viel Lob kam von Bürgermeister Roland Strehl. Er erkannte neidlos an, dass die Fähigkeiten der Schüler seine und die der meisten Erwachsenen übersteigen: "Wir wissen, welche Qualität Frau Berger vermittelt, wir wissen, was wir an ihr haben, die Ausstellung zeige das deutlich." Er würdigte die Aktivitäten der Schule, nicht nur im Bereich der Kunst - von Pflanzaktionen bis zu Neigungsgruppen im Mountainbiking. Die Kritik, dass doch Kunst zumindest in den Oberklassen zweistündig möglich sein müsse, schränkte Schulleiter Heinz Lang insofern ein, als "Baustellen wie diese immer eine gewisse Zeit offen bleiben müsse, um eine Fertigstellung zu ermöglichen". Auch er zeigte sich begeistert von den Bildern und der professionellen Arbeit im Camp: "Weitermachen!", forderte er die Jugendlichen auf.
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