Überflutete Keller und Straßen nach Starkregen
Tiefgarage und Kirche betroffen

Vermischtes
Kümmersbruck
26.07.2016
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Den Regenbogen, den wir auf der gegenüberliegenden Seite zeigen, gab es auch gestern Abend. Zuvor jedoch gingen erneut heftige Gewitterschauer nieder - diesmal waren Lintach, Kümmersbruck, Haselmühl, Ebermannsdorf und das dortige Industriegebiet Schafhof betroffen. Gegen 18 Uhr prasselten an allen fünf Orten etwa eine halbe Stunde lang so massive Regenfälle nieder, dass insgesamt zwölf Keller, eine Tiefgarage und einige Straßen überschwemmt wurden.

Im Industriegebiet war es die Zufahrtstrasse, die von den Feuerwehren Ebermannsdorf und Diebis wegen Überflutung rund eineinhalb Stunden lang gesperrt und freigepumpt werden musste. In Kümmersbruck traf ein Stück der Schulstraße beim Kreisverkehr das gleiche Schicksal. Dort waren drei Autos im gut 30 Zentimeter hohen Wasser steckengeblieben, das sich auf der leicht abschüssigen Strecke gesammelt hatte. Die FFW Haselmühl schloss diesen Abschnitt und verständigte den Abschleppdienst, der die drei Pkw, deren Motoren ausgegangen waren und nicht mehr ansprangen, abholte. Auch am Schloßplatz in Haselmühl hatten wahre Sturzbäche vom angrenzenden Berg an der Köferinger Straße rund 20 Zentimeter hohe Pegelstände auf der Fahrbahn verursacht. Sie konnten rund 30 Minuten lang wegen überfüllter Kanäle nicht abfließen und ließen stattliche Mengen vom Hang angespülten Drecks und Erde zurück (rechts). Neben der Feuerwehr Kümmersbruck musste der Bauhof ausrücken und hier mit einem Radlader sowie Schaufeln und Rechen für Ordnung sorgen. Auf der Luxemburger Straße zwischen Penkhof und dem Haidweiher waren außerdem Rasengittersteine ausgespült worden, die der Bauhof ebenfalls beseitigte. Einige Stunden Arbeit hatten aber auch die Feuerwehren aller genannten Vilstal-Orte, um Keller in Privathäusern und eine Tiefgarage an der Kümmersbrucker Schulstraße (links) auszupumpen. In Ebermannsdorf waren es sogar Hof und Keller der evangelischen Kirche, die dieselbe Hilfeleistung brauchten. Partiell hatte ein weiterer Schauer den Kreisel in Lintach unpassierbar gemacht, wie Kreisbrandinspektor Hubert Blödt informierte. Auch ihn mussten die FFW Lintach und Freudenberg-Wutschdorf kurzzeitig sperren und mit Pumpen den schnelleren Abfluss der Wassermassen bewerkstelligen.
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