Vorgetäuschter Fahrzeugverkauf
Durch Betrugsmasche um 4500 Euro leichter

Symbol-Bild (Foto: dpa)
Vermischtes
Kümmersbruck
12.10.2016
121
0

Einem möglichen Betrüger dürfte ein Mann aus Kümmersbruck aufgesessen sein. Als er ein günstiges Fahrzeug im Internet gesehen hat und erwerben wollte, überwies er 4500 Euro auf das Konto des vermeintlichen Verkäufers. Dieser brach darauf den Kontakt ab.

Der 56-Jährige hatte laut Polizeibericht im September in einem bekannten Online-Marktplatz für Autos einen B-Klasse Mercedes entdeckt und den Verkäufer per E-Mail kontaktiert. Dieser schickte ihm daraufhin technische Details und weitere Fotos des Wagens.

Während des E-Mail-Verkehrs, wurde dem Interessenten auch mitgeteilt, dass das Auto im Falle eines Kaufes kostenlos von Dänemark bis an seine Haustür geliefert wird. Der Kümmersbrucker ließ sich auf das Geschäft ein und überwies 4500 Euro auf ein vermeintlich sicheres Zwischenkonto. Der Betrag sollte dort verbleiben bis das Fahrzeug geliefert wurde.

Am eigentlichen Liefertermin, gegen Ende September, wartete der Käufer vergeblich auf den Mercedes. Per E-Mail wurde der Termin danach zweimal verschoben, aber nicht eingehalten. Zwischenzeitlich hat der Verkäufer jeglichen Kontakt abgebrochen. Auch Nachfragen über das Internetportal verliefen erfolglos. Ob der Käufer sein Geld wiederbekommt, ist eher fraglich. Vorliegende Erkenntnisse deuten eher auf eine Betrugsmasche hin.
Weitere Beiträge zu den Themen: Polizei (2682)Betrug (108)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.