Breitband: Noch ein Jahr warten

Bürgermeister Günter Kopp. Bild: ak
Lokales
Kulmain
03.12.2014
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Das Abwarten der Gemeinde beim Breitbandausbau macht sich bezahlt. Als Maximalbetrag erhalte sie nun 830 000 Euro bei einer Förderquote von 90 Prozent, teilte Rathauschef Günter Kopp in der Bürgerversammlung mit. Doch bis das schnelle Internet läuft, dauert es noch etwas.

Beim Breitbandausbau sei die Gemeinde erst beim dritten Förderprogramm eingestiegen, berichtete Bürgermeister Günter Kopp im Kultursaal. Sie stehe nun kurz vor dem Abschluss des Kooperationsvertrags mit einem Telekommunikationsunternehmen. Es sei ein Nachtragsangebot für zwei Kilometer Erdverkabelung anstatt der angebotenen Freileitung angefordert worden. Die Bauzeit betrage ab Vertragsabschluss rund neun Monate. Dabei hält Kopp, auf Anfrage von Rainer Lang, Ende 2015 als Einführungszeitpunkt für realistisch.

Noch am Laufen sind die Planungen zur Rathaussanierung. Das Brandschutzkonzept sei erstellt und die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis beantragt. Erfolgt seien auch die restlichen Befunduntersuchungen. Zu klären sei noch die Aufgabenverteilung zwischen Architekt und Statiker. Dazu sowie zur Beratung und Unterstützung sei ein Anwalt eingeschaltet worden.

Seit September erschließt die Firma Schifer aus Saalfeld/Thüringen die elf Parzellen im Baugebiet Kulmain-West III. Bei günstiger Witterung werden die Arbeiten noch 2014 fertiggestellt. Die Gemeinde plant, die Käufer zum Bau zu verpflichten.

Aufgelöst wird das gemeindefreie Gebiet "Lenauer Forst" mit 514 Hektar Gesamtfläche. Nach der mit der Regierung der Oberpfalz ausgearbeiteten Übereinkunft erhalten die Gemeinden Kulmain 324, Immenreuth 110 und Brand 80 Hektar zugeteilt.
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