Bürgerinitiativen im Nein bestärkt

Lokales
Kulmain
24.10.2014
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Tennet-Vorstand Lex Hartmann sagte vor kurzem, dass es für die Notwendigkeit der beiden Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstrassen (HGÜ) Südlink und Süd-Ost-Passage keine Berechnung gebe. Das macht die Bürgerinitiativen (BIs) gegen die Trassen hellhörig. Sie sind überzeugt, dass die über Arzberg und Pegnitz geplante Süd-Ost-Passage hauptsächlich für Stromtransportkapazitäten benötigt wird.

Für die (BIs) aus Kulmain, dem Steinwald, Speichersdorf und Creußen stand dieses Eingeständnis im Mittelpunkt ihres Treffens am Dienstag in Kulmain. Dem Wort von Ministerpräsident Horst Seehofer, die Süd-Ost-Passage sei nicht notwendig, kommt aus diesem Grund viel Gewicht zu. Die BIs waren sich einig, die politischen Aussagen weiterhin genau und kritisch zu verfolgen. Dies gilt insbesondere für das weitere Vorgehen der Staatsregierung und von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zum Dialog Energiewende. Einig sind sich die BIs, hier ihre gemeinsame Beteiligung einzufordern. Die Notwendigkeit der Süd-Ost-Passage stellen sie weiterhin in Frage.
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