Erstes Hochwasser des Jahres endet für Kulmain glimpflich - Wiesen überschwemmt
Entspannung am Samstagabend

Wer von Kulmain nach Eisersdorf fahren wollte, musste wieder umkehren. Der Bereich unter der Brücke der Ortsumgehung war allerdings nicht mehr befahrbar. Bild: ak
Lokales
Kulmain
12.01.2015
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Das erste Hochwasserereignis von Freitag auf Samstag ging in und südlich von Kulmain glimpflich aus. Das Tauwetter der vergangenen beiden Tage und die ergiebigen Regenfälle nährten den Bremen- und Erlbach, die sich nahe des Bauhofes als Schirnitzbach mit dem Engbach aus Zinst vereinen.

Während der Schirnitzbach langsam aber stetig in Richtung Eisersdorf über seine Ufer trat und die Wiesenauen überschwemmte, gab es im Westen keine Probleme. Das Hochwasserrückhaltebecken hatte die aufgelaufene Welle des Bremenbaches aufgenommen. Der bis zur Überlaufschwelle bei rund 684 Metern ausgelegte Pegel erreichte am Samstagmorgen nur einen Wasserspiegel von 481,8 Meter. Bedrohlicher sah jedoch die Situation in Kulmains Mitte aus. Der Erlbach transportierte immer mehr Schmelzwasser zum Nadelöhr an der Immenreuther Straße/Weiherweg. Er schwappte bereits auf die Wiesenflächen zwischen Weiherweg und Wunsiedler Straße über.

Im Bereich der Einmündung des Weiherweges in die Immenreuther Straße war nur mehr wenig Luft zwischen der Zufahrtsbrücke zum Anwesen Pinzer/Scherm und der Wasseroberfläche. Der Erlbach kam mit seinem Hochwasserpegel den beidseits stehenden Neben- und Wohngebäuden schon gefährlich nahe.

Durch das Nachlassen der Niederschläge entspannte sich die Situation jedoch am Samstagabend. Die Fußgängerbrücke am Bauhof konnte mit Gummistiefeln gerade noch begangen werden. Die unter der Brücke der Ortsumgehung verlaufende Gemeindeverbindungsstraße Richtung Eisersdorf war allerdings nicht mehr befahrbar.
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