Fräse bearbeitet Staatsstraße zwischen Kulmain und Brand
Rau, aber sicher

Statt vor Rutschgefahr warnen die Schilder an der Staatsstraße 2665 nun vor Fräsrillen. Die sollen nach und nach von selbst verschwinden. Bilr: bkr
Lokales
Kulmain
05.11.2015
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(bkr/wüw) Nach 20 Unfällen in zwei Jahren hat das Staatliche Bauamt Amberg Sulzbach reagiert: In den vergangenen Tagen haben Bauarbeiter die Staatsstraße 2665 zwischen Kulmain und Brand am Schwarzberg abgefräst. Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt bestätigte, dass das Bauamt für die Strecke von Alm-Hofstetten bis Frankenreuth eine sogenannte Feinaufrauung in Auftrag gegeben hat.

"Die Splittkörner im Straßenbelag waren zu stark poliert", erklärt Kederer auf Anfrage des Neuen Tags. Besonders wenn die Straße nass war, gerieten Autos ins Schleudern, verloren Fahrer die Kontrolle. In den vergangenen beiden Jahren verletzten sich zwei Personen schwer, elf leicht. Sonst blieb es bei Blechschäden. Entlang der Straße warnten Schilder vor der Schleudergefahr. Dennoch sah die Kemnather Polizei die Verantwortung bei den Unfallfahrern. Die seien schlicht zu schnell für die kurvige Strecke unterwegs gewesen, erklärte Inspektionsleiter Bernhard Gleißner im September. Dennoch war damals schon die Fräse bestellt gewesen, nun ist die Arbeit erledigt.

Einen neuen Belag bekommt die Fahrbahn nicht mehr. Derzeit ist der Belag sehr rau, Hinweisschilder warnen vor "Fräsrillen". Kederer versichert aber, dass sich dies bald wieder ändern wird. "Die Fahrzeuge auf der Strecke werden die Fräsrillen abschleifen." Spätestens im nächsten Sommer dürfte von ihnen nichts mehr zu bemerken sein, verspricht der Fachmann vom Bauamt.
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