Gaunereien auf dem Berg

Schon in ihren Kostümen, aber noch ohne fertiges Bühnenbild probt die Darstellerriege der Goldbachtaler für ihre fünf Aufführungen. Bild: ak
Lokales
Kulmain
17.10.2015
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Der Bretterverschlag der alten Jagdhütte in den bayerischen Bergen ist noch nicht ganz vernagelt, aber das neue Theaterstück und die Rollenbesetzung stehen. Auf die Liebhaber des deftigen Bauerntheaters wartet wieder ein Leckerbissen mit viel Spannung.

Die Bühnenproben der Theatergruppe des Trachtenerhaltungsvereins Goldbachtaler laufen auf vollen Touren. "Der Schmugglerbazi" heißt der neue Bauernschwank in drei Akten, der ab Samstag, 7. November, für Unterhaltung sorgen wird. Das neue Stück stammt wieder aus der Feder von Ralf Wallner.

Schauplatz ist eine alte, verlassene Jagdhütte in den bayerischen Alpen. Der sympathische Toni (gespielt von Wolfgang Schmidt) und die lustige Fini (Theresia Horn) verdienen sich mit Schmuggelgeschäften ihr spärliches Einkommen. Sie schaffen immer wieder Ware für den zwielichtigen Bockerer (Josef Scherm) über die grüne Grenze. Dabei dient die Jagdhütte hoch oben in den Bergen als Unterschlupf, Warenzwischenlager und Tauschversteck.

Eines Tages suchen darin Hanna (Maria Stich) und ihre Mutter Paula (Veronika Söllner) Schutz vor einem Unwetter. Auch die beiden halten sich mit kleinen Gaunereien über Wasser. In der Hütte treffen sie auf Toni, der sich in Paulas Tochter verliebt. Sie misstraut aber ihrem Verehrer wegen seiner Geheimniskrämerei. Doch auch Lebenskünstlerin Paula findet Gefallen an dem jungen Burschen.

Das Geld ist weg

Der Bockerer nutzt die Jagdhütte als Versteck für das heimliche Vermögen seines Chefs, den Baron (Wolfgang Merkl). Dem Schmugglerkönig steht der eher skurrile Geselle Fuchs (Helmut Prechtl) zur Seite. Der kauzige Gehilfe und sein Chef kehren unabhängig voneinander an den geheimen Ort zurück, um das Geld in Sicherheit zu bringen. Aber die resolute Paula riecht den Braten und hat damit eigene Pläne. Als das Geld verschwunden ist, liegen bei den Gaunern die Nerven blank - es kommt zu einem dramatischen Zwischenfall.

Für Licht und Technik ist Wolfgang Lorenz verantwortlich. Die Bühne bauen Reinhard Prechtl und Hans Wegmann. Die Schauspieltruppe um Regisseurin Christine Stich ist seit Jahren ein Garant für hintersinnigen Humor und bestens inszeniertes Volkstheater.

Der Vorhang hebt sich im Kultursaal im Haus des Gastes an folgenden Terminen: 7., 13., 14., 20. und 21. November. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

Ab Montag Karten

Karten sind im Vorverkauf ab Montag, 19. Oktober, nur in der Bäckerei Schmid in Kulmain zum Preis von sieben Euro erhältlich.
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