Gemeinde als Lebensabschnitt

Bürgermeister Günter Kopp (hinten Mitte) dankte nicht nur den ehemaligen Gemeinderäten, sondern überraschte auch die Frauen mit einem Blumenstrauß. Eine kleine Entschädigung für den jahrelangen Verzicht. Bild: hfz
Lokales
Kulmain
29.10.2014
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Die Kommunalwahl ist ein halbes Jahr Geschichte. Die neuen und wiedergewählten Mandatsträger sind längst in Amt und Würden. Kulmains Bürgermeister Günter Kopp würdigte noch einmal die Gemeinderäte, die sich Jahrzehnte für die Gemeinde engagierten.

Zur gemütlichen Feierstunde mit Verabschiedung hatte Bürgermeister Günter Kopp die ehemaligen Mitglieder des Gemeinderates der letzten Amtsperiode mit Ehefrauen ins Hotel Wiesend eingeladen.

In seiner Laudatio hob der Bürgermeister die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Alwin Schönfelder, Rainer Kapustenski, Friedl Tretter und Udo Gebhardt hervor. Lebensabschnitte in der Kommunalpolitik gingen nach vielen Jahren und Jahrzehnten freiwillig zu Ende. Diese waren geprägt von Herzblut, Leidenschaft, Überzeugung und Idealismus zum Wohl der Bürger und der Heimatgemeinde. "Ihr habt euer Gedankengut, eure Fähigkeiten und Begabungen zur stetigen Weiterentwicklung unserer Kommune eingesetzt und damit maßgeblich unsere gemeindlichen Geschicke positiv beeinflusst und nachhaltig gestaltet."

In vielen Ausschuss- und Gemeinderatssitzungen wurden Maßnahmen und Projekte beraten, beschlossen und verwirklicht. Sich der Öffentlichkeit zu stellen, Aufklärungsarbeit zu betreiben, Zukunftsstrategien zu entwickeln und in die Tat umzusetzen, fordere ein hohes Maß an Kreativität, Entschlossenheit und Überzeugungsarbeit sowie Freizeit und Wissbegierigkeit, aber auch ein gewisses Maß an Kritikfähigkeit.

"Die Bürger haben euren persönlichen Einsatz immer honoriert und euch das Vertrauen bei den Wahlen ausgesprochen, der beste Beweis für eure Wertschätzung, euer Ansehen, eure Beliebtheit und eure Fachkompetenz." Diese Ergebnisse belegten eindeutig, dass die individuelle Gemeinderatsarbeit und der Umgang mit den Bürgern geschätzt und anerkannt waren.

"Wir haben uns in den letzten Jahren kennengelernt und konnten davon profitieren, jeder auf seine eigene Art und Weise." Wichtig war, dass alle auf Augenhöhe agierten, sich gegenseitig schätzten und unterschiedliche Auffassungen respektierten und achteten. Der Umgang und die Würde des Einzelnen spielte eine bedeutende Rolle.

"Im Namen der Gemeinde möchte ich mich für euer Tun und Wirken, euren selbstlosen Einsatz und für das große Engagement in eurer zwölf- und vierundzwanzigjährigen Amtszeit bedanken. Wir wünschen euch alles erdenklich Gute, Gesundheit und eine gute Zeit im Kreise eurer Familien."

Einen ganz besonderen Dank hatte Kopp für die Ehegattinnen parat, die in der aktiven Gemeinderatszeit auf vieles verzichten mussten, aber immer hinter ihren Partnern standen. "Hinter einem starken Mann steht bekanntlich eine starke Frau, die oftmals auch als Ansprechpartner und Ratgeberin fungiert."

Als kleine Aufmerksamkeit und aus Dankbarkeit überreichte der Bürgermeister zum Schluss den Frauen einen Blumenstrauß und den ehemaligen Gemeinderäte einen Regenschirm.
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