Glatter Bruch

Lokales
Kulmain
24.01.2015
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Es wird wohl nicht der letzte Wasserrohrbruch unter der Kulmainer Ortsdurchfahrt gewesen sein. Noch aus den 1950er Jahren stammt die Gussleitung, die am Donnerstag zum zweiten Mal in diesem Winter nicht mehr ganz dicht war.

Schon Anfang Dezember hatte sich deshalb entlang des Gehwegs in der Hauptstraße eine Wasserlache gebildet, obwohl damals keine Niederschläge zu verzeichnen waren. Genauso war es am Donnerstag, nur diesmal zwischen dem Fußgängerüberweg und dem Anwesen Hauptstraße 23.

Beim Blick auf die Daten der Fernüberwachung im Computer stellten die Bauhofmitarbeiter fest, dass über den Tag der Wasserstand im Kulmainer Hochbehälter deutlich gesunken war. Über die Schieber an der Hauptleitungsstrecken machten sie die Bruchstelle zwischen der Oberbrucker und der Hauptstraße aus. Mit einem Messwagen lokalisierte eine Weidenberger Firma die genaue Leckstelle.

Die Hauptleitung wurde am Freitagmorgen im Schadensbereich abgesperrt. Die Wasserversorgung erfolgte ab dann mittels einer Ringleitung über den Höhen- und Kuschweg, den Leitungsverbund zur US-Siedlung und einem Leitungsring in Kulmain, so dass nur wenige Anwesen ohne Trinkwasser waren.

Nach Rücksprache mit der Straßenmeisterei Eschenbach und Landratsamt Tirschenreuth schnitten die Bauhofmitarbeiter die Asphaltdecke auf. Die Firma König aus Pullenreuth stellte Fachkräfte, Bagger und Gerätschaft. Nach dem Ausbaggern zeigte sich ein glatter Bruch der Hauptwasserleitung in 1,6 Meter Tiefe. Dieser wurde mit einer Rohrbruchschelle behoben. Gegen 13 Uhr war dieser Streckenabschnitt in Betrieb. Bis das Loch wieder aufgefüllt und mit einer Kaltasphaltschicht abgedeckt war, regelte eine Ampel den Verkehr.
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