Keine gesalzenen Preise mehr

Die Bauhofmitarbeiter Werner Ponnath, Josef Reindl und Otto Schroll (von links) haben in vier Wochen ein neues und vor allem größeres Salzsilo hochgezogen. Bürgermeister Günter Kopp (rechts) freute sich nicht nur über den gelungenen Bau, sondern auch über die Einsparungen für die Gemeinde. Dank größerer Kapazitäten gehören teuere Salznachkäufe der Vergangenheit an. Bild: ak
Lokales
Kulmain
30.10.2015
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Der Winter mit Eis und Schnee auf den Straßen kann kommen. Dafür hat sich die Gemeinde mit dem Bau eines neuen Salzlagers gerüstet.

Innerhalb von vier Wochen entstand auf dem Gelände des Bauhofes ein massives Zweckgebäude mit einer Größe von 5,50 Meter Breite und 8 Metern Länge sowie einer Gesamthöhe von 2,70 bis 4 Metern. Die von einem Autokran aufgestellten drei gebrauchten Betonwände verankerten die Mitarbeiter des Bauhofes miteinander. Danach erfolgte das Anpassen und Ausmauern des mit 23 Grad Neigung errichteten Pultdaches.

Eine Holzbalkenkonstruktion trägt das eingeschalte und mit Trapezblech eingedeckte Pultdach. Mit großer Eigenleistung und teilweiser Unterstützung von Fachleuten errichtete der Bauhof das neue Salzlager. Zudem entstanden noch zwei weitere Betonboxen für die Lagerung verschiedener Materialien. Der Boden und die Zufahrtswege wurden mit einer Asphalttragdeckschicht befestigt. Der Zufahrtsbereich erhält in den nächsten Wochen ein außen angebrachtes korrosionsfestes Rolltor aus Stahlprofillamellen mit Motorantrieb. Dieses kann mittels einer Fernbedienung geöffnet und geschlossen werden.

Das alte 50 Tonnen fassende Salzlager reichte zur Aufnahme des Jahresbedarfes nicht mehr aus. Bei strengen Wintern ist mit 100 bis 150 Tonnen Salzbedarf zu rechnen. Durch die fehlenden Kapazitäten waren Nachlieferungen mit wesentlich höheren Bezugspreisen unumgänglich. Mit der Inbetriebnahme des neuen Salzlagers ist die Gemeinde in der Lage, den gesamten Winterbedarf zum günstigen Frühbezugspreis einzukaufen. Lieferengpässe gehören deshalb der Vergangenheit an.

Die ersten Sattelzüge rollten bereits an und kippten das lose Tausalz direkt im Lager ab. Mit dem Radlader können die Salzstreuer der Winterdienstfahrzeuge beladen werden. Die Baukosten der neuen Salzlagerhalle beziffern sich auf rund 15 000 Euro.
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